Friedrich Wallner

Friedrich Wallner (* 21. Juli 1945 in Weiten (Niederösterreich)) ist ein österreichischer Philosoph und Wissenschaftstheoretiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach dem Besuch des Bundesrealgymnasiums in Tulln studierte Wallner an der Universität Wien zunächst Philosophie, klassische Philologie, Psychologie und Germanistik. Seine Studien schloss er 1969 mit dem Lehramt für den philosophischen Einführungsunterricht, Latein und Deutsch als Nebenfach ab. Wallner unterrichtet ab diesem Zeitpunkt am Bundes-Oberstufenrealgymnasium [BORG] in Wiener Neustadt. 1972 folgte ein Doktorat aus Philosophie mit dem Thema „Demokritische und epikureische Ethik“[1]. Aufgrund der Publikation des Buches „Philosophische Probleme der Physik“[2] bekam Wallner 1978 einen Lehrauftrag mit dem gleichnamigen Titel am Institut für Theoretische Physik an der Universität Wien. In dieser Zeit arbeitete Wallner mit dem Physiker Roman U. Sexl zusammen.

1981 wurde Wallner für das gesamte Gebiet der Philosophie mit der Habilitationsschrift Die Grenzen der Sprache und der Erkenntnis. Analysen an und im Anschluß an Wittgensteins Philosophie[3] habilitiert. Bis 1987 hielt er interdisziplinäre Seminare, zu denen auch gelegentlich Vertreter anderer Disziplinen beitrugen.

Von 1976 bis 1987 arbeitete Wallner an den Wittgenstein-Symposien in Kirchberg am Wechsel mit.

Als 1987 Wallner zum Professor für Philosophie mit besonderer Berücksichtigung der Wissenschaftstheorie (Epistemologie) berufen wurde, beendete er seine Tätigkeit als Gymnasiallehrer.

In den 1980er-Jahren veranstaltete Wallner gemeinsam mit Herbert Pietschmann einwöchige Seminare für Physik- und Philosophielehrer in Mariazell (Steiermark). Zur gleichen Zeit begegnete er Humberto Maturana, mit dem Wallner eine sehr fruchtbare Zusammenarbeit entwickelte. Seit 1980 ständiger Mitarbeiter des "Philosophischen Literaturanzeigers" und der "Zeitschrift für Didaktik der Philosophie".

1990 publizierte Wallner die Acht Vorlesungen über den Konstruktiven Realismus[4]. Dieses Buch war der Ausgangspunkt zahlreicher Vortragsreisen und Gastprofessuren. Seit 1990 wurde Wallner Herausgeber der Reihe "Cognitive Science" (Wiener Universitätsverlag).

1991 wurde der Verein „Institut für Konstruktiven Realismus“ gegründet und von der Stadt Wien über viele Jahre gefördert.

1994 war Wallner Initiator und Mitorganisator eines internationalen Kongresses in Peking über den Wiener Kreis mit einem Symposium über den Konstruktiven Realismus. Im Anschluss daran erfolgte eine ausgedehnte Vortragsreise zu chinesischen Universitäten.

Von 1994 bis 2010 hielt Wallner Seminare über die Theorie, Struktur und Methodologie der Chinesischen Medizin an der Universität Wien.

2010 wurde Wallner emeritiert. Seither folgten weitere Arbeiten auf dem Gebiet der Grundlagenforschung der Medizinsysteme, neben der chinesischen Medizin jetzt auch an der Traditionellen thailändische Medizin.

Ein seit 2008 bestehendes und bis 2015 geplantes Projekt beschäftigt sich mit 'Theory, Structure and Methodology of Chinese Medicine' in Zusammenarbeit mit der Academy for Chinese Medical Sciences in Peking unter Mitwirkung einiger österreichischer Mediziner und Naturwissenschaftler.

Auslandsaufenthalte und Gastvorträge

1988
Gastvorträge in den USA
1989
Gastvorträge in Italien und Deutschland
1990
Gastvorträge in Indonesien, Australien, Neuseeland und Frankreich
1991
Gastvorträge in Taiwan, Hongkong, Philippinen, Singapore, Malaysia, Thailand, Brasilien, Chile, Argentinien, USA und Kanada
1992
Gastprofessur an der National National Chengchi University in Taipei / Taiwan
Gründung des Arbeitskreises "Unit for interdisciplinary and intercultural hermeneutics of science"
Gastprofessur an der Universität Santa Catarina in Florianopolis/Brasilien (Oktober 1992)
1993
Gastvorträge in Bahrain und Ägypten
Gastvorträge in Peru, Ecuador und Mexico (Mai 1993)
Gastvorträge in Brasilien, Chile und Argentinien (Dezember 1993)
1994
Gastvorträge in Südafrika, Namibia (Jänner, Februar)
Vortragsreise nach Indien, Manila und Taiwan
Vortragsreise durch Südamerika (Maraciabo, Caracas, Merida, Bogota, Cartagena) im Juni und Juli
Gastvorträge in Peking, Chenyang and Chan Chun (Nov.)
1995
Gastvorträge in Ostafrika (Kenya, Uganda Äthiopien, Mauritius)
Gastvorträge in Pakistan, Bangkok, Kambodscha und Taiwan (März, April)
Gastvorträge in Guatemala, Kuba und Kolumbien
1996
Gastvorträge in Asien (Thailand, Indien) im Jänner und Februar
Gastvorträge in Italien und Deutschland
Gastvortrag in Islamabad / Pakistan anlässlich 1000 Jahre Österreich
Gastvorträge in Teheran / Iran
1997
Gastvorträge in Pakistan und Indien
1998
Ferienjahr (Sabattical) in Australien und Indien
1999
Gastvorträge in Griechenland, Marokko, Tibet, Korea Taiwan, Japan, China, Irland und Ägypten
2000
Gastvorträge in Marokko, Spanien und Chile
2001
Gastvorträge in China, Israel, Marokko, Taiwan und Irland
2002
Gastvorträge in Lateinamerika und im Mittleren Osten
Die Werke „Die Verwandlung der Wissenschaft“ und „Konstruktion und Erziehung“ werden ins Arabische übersetzt
2003
Vortragsreisen nach Mozambique, Südafrika, Malawi, Tansania, Deutschland, Australien, China und Japan
2004
Vortragsreisen nach Südafrika, Spanien, Deutschland, Kyrgyzstan, Tadschikistan und Kolumbien
2005
Vortragsreisen nach China (Feb., März und September), Spanien und Deutschland
2006
Vortragsreisen in den Iran, nach Spanien, Norwegen, Argentinien, Uruguay, China, Japan und Chile
2007
Gastprofessur an der China Academy of Chinese Medical Sciences in Peking von Anfang September bis Mitte Oktober

Konferenzen, Kongresse und Tagungen

1976
Mitarbeit bei der Österreichischen Ludwig Wittgenstein Gesellschaft und den von ihr veranstalteten alljährlichen Symposien
1983
Leitung des Internationalen Karl Popper-Symposions in Wien
1990
Wissenschaftlicher Leiter der internationalen Konferenz "Konstruktiver Realismus" in Wien
1991
Vorsitzender der internationalen Konferenz "Aspekte des Konstruktivismus" in Wien
1992
Vorsitzender des Kongresses "Realism vs. Antirealism" in Peking / China (1992-06-15 bis 1992-06-17)
Vorsitzender des Kongresses "Philosophy of science and education" in Taipei / Taiwan (1992-04-24 bis 1992-04-26)
Vorsitzender des internationalen Seminars "Self-reflection of science: contributions of Constructive Realism to scientific education" in Valparaiso (Chile) (1992-10-26 bis 1992-10-28)
Vorsitzender des internationalen Kongresses "Wissenschaft und Alltag" in Wien (1992-11-10 bis 1992-11-12)
1993
Vorsitzender des Internationalen Symposions "Konstruktiver Realismus und Musikwissenschaft" in Wien (1993-04-26 bis 1993-04-27)
Gastvortrag am Kongreß "Methodological Explorations in Constructive Realism" in Amsterdam (1993-06-29 bis 1993-06-30)
1994
Mitglied des Programm-Kommitees und Vortragender beim internationalen Kongreß Vienna circle and comtemporary Science and Philosophy“ in Peking (Oktober)
Vorsitzender des internationalen Kongresses „Geisteswissenschaften wozu?“ in Innsbruck (November)
Vorsitzender des internationalen Kongresses „Konstruktiver Realismus im Zwölftonspiel“ in Wiener Neustadt (November)
1996
Teilnahme am internationalen Kongress über „Sociocybernetic“ im August und September
Vorsitzender des Kongresses „Von der Einheit des Wissens zur Vielfalt der Wissensformen; Erkenntnis in Philosophie, Wissenschaft und Kunst“, Oktober
1997
Teilnahme am Kongress „Interpretative Processing and Environmental Fitting“ in Teheran / Iran
1999
Kongress „Konstruktiver Realismus“, Wien
2000
Gastvortrag beim „Weltkongress für Traditionelle Chinesische Medizin“
Vortrag beim TCM-Kongress in Wien
2003
Teilnahme an der Einweihungsfeier der TCM-Universität in München
2004
Eröffnungsvortrag beim Internationalen TCM-Kongreß; „Ist die TCM wissenschaftlich?“ in Weissensee (Kärnten)
Vortrag beim Kongress der Österreichischen Gesellschaft für Gesundheitsökonomie in Sopron

Preise und Ehrungen

Schaffen

Wittgenstein

Wallner sieht einen Schwerpunkt seiner wissenschaftlichen Tätigkeit in der Aufarbeitung und Aufbereitung der Texte von Ludwig Wittgenstein. Die Nicht-Hintergehbarkeit der Sprache kann als wesentliche Einsicht bezeichnet werden, die später zum Konstruktiven Realismus führte.

Wissenschaftstheorie für Fachdisziplinen

Wallner erkannte das Problem, dass es Fachwissenschaftlern meist an kritischer Reflexion bezüglich der stillschweigend akzeptieren Voraussetzungen ihrer Fachdisziplin und Tätigkeiten mangelt. In ihrer wissenschaftlichen Sozialisation übernehmen Studierende die Methoden, mit deren Hilfe sie die Objekte ihres Faches erforschen sollen, ohne sie zu hinterfragen. Sie bemerken nicht, dass die Ergebnisse ihres eigenen Forschens sowie jenes ihrer Vorgänger unmittelbar von den eingesetzten Methoden abhängen. Wer Bewusstseinsprozesse erforschen will und kritiklos die Frage an Gehirnphysiologen weiterreicht, darf sich nicht wundern, wenn zuletzt Nervenprozesse für Bewusstseinsprozesse gehalten werden. Mit der Vorentscheidung, wer mit welcher Methode für die Beantwortung einer Frage zuständig ist, ist bereits festgelegt, was in welchem Rahmen bei der Untersuchung herauskommen kann. Ein Physiker, dem nicht bewusst ist, dass er von nicht hinterfragten kausal-deterministischen Vorstellungen ausgeht, wird mit der Quantenphysik nicht zurecht kommen. Exemplarisch führte Wallner an der Universität Wien zwei bedeutende Institutionen der Lehrtätigkeit ein, und zwar Wissenschaftstheorie für Psychologen und Wissenschaftstheorie für Physiker, die im Rahmen des sogenannten „Vorprüfungsfachs“ als wissenschaftstheoretische Grundlage für beide Fächer bedeutend sind. Aus dieser Zeit stammt auch die enge Zusammenarbeit mit Herbert Pietschmann[5].

Hochschulorganisation

Wallner erstellte ein Konzept, wie das Verhältnis zwischen Professoren, Assistenten und Studierenden besser gestaltet werden könnte. Traditionell wurden und werden Professoren und Assistenten fix, d. h., auf Lebenszeit angestellt. Eine der Folgen ist, dass im ungünstigen Fall wichtige Schlüsselpositionen blockiert sind, die Forschung und Lehre hemmen. In groben Zügen sah das Konzept vor, dass zunächst für die Assistenten eine Entflechtung von der Institutszugehörigkeit stattfinden sollte. Die Professoren sollten verpflichtet werden, Projekte zu entwerfen und anzubieten. Die Assistenten - von der Hochschule und nicht mehr aus dem Institutsbudget bezahlt - konnten dann frei wählen, bei welchem Projekt sie mitarbeiten wollen. Damit würde Interdisziplinarität gefördert, da sich Assistenten bei allen Projekten bewerben dürfen, und nicht nur bei jenen, die ihrer erlernten Fachdisziplin zuzurechnen sind. Bei Professoren, die keine interessanten Projekte anbieten, würden die Assistenten fern bleiben, was für diese Professoren zumindest peinlich sein müsste. Obwohl Professoren weiterhin auf Lebenszeit berufen worden wären (weil sonst die Gefahr besteht, dass Spitzenwissenschaftler dem Ruf nicht folgen würden), könnte das dazu führen, dass sie über kurz oder lang freiwillig aus ihrem Amt scheiden oder sich bemühen, doch noch interessante Projekte zu entwickeln.

Dieses - hier nur grob vereinfacht dargestellte - Konzept wurde Erhard Busek vorgestellt, dem damaligen (1989 bis 1994) Minister für Wissenschaft und Forschung, fand jedoch keine Beachtung.

Konstruktiver Realismus

Wallner ist Begründer der Wiener Schule des Konstruktiven Realismus. Er führte die Methode der Verfremdung als Werkzeug der Wissenschaftstheorie ein.

Es kann wie ein Motto klingen, wenn Wallner sagt:

"Wer ewige Wahrheiten sucht, der muss sich eine Ideologie suchen; in der Wissenschaft ist er fehl am Platz"[6].

Wallner tritt damit der platonischen Auffassung entgegen, durch Erkenntnis würde etwas über die Wirklichkeit ausgesagt, man käme durch Wissenschaft zu „ewigen Wahrheiten“: „Die Ewiggültigkeit der Wissenschaft ist eine Illusion, ja eine gefährliche Utopie.“[7]. Denn Wissenschaft mache ganz etwas anderes: Sie konstruiere Modelle möglichst so, dass sie von der Wirklichkeit nicht widerlegt (falsifiziert) werden, nicht an der Wirklichkeit scheitern. Wissenschaft ist aufgerufen, immer wieder neue Konzepte zu entwerfen, um der Summe an Beobachtungen und neuen Entdeckungen gerecht zu werden. Es sei eine Illusion zu glauben, dass Forschung irgendwann einmal an ein Ende kommen werde. Hingegen: "Konstruktionen sind keine Illusionen, sondern sind das einzig Wirkliche, das wir haben"[8]. Eine Bestätigung, dass es nicht die „eine, einzige Wahrheit“ gibt, sondern „Welt“ auf mannigfaltige Weise strukturiert werden kann, sieht Wallner in jenen Modellen, die sich einerseits deutlich voneinander unterscheiden, aber gleichermaßen die Zeiten überdauern, wie z. B. die westliche und die chinesische Medizin.

Schriften

Werke

Die Liste der angeführten Werke bis Anfang 2011 wurde dem "Wörterbuch des Konstruktiven Realismus", 2011[9] entnommen.

  • Friedrich Wallner: Demokritische und epikureische Ethik. Unveröffentlichte Dissertation, Universität Wien 1972.
  • Herbert Pietschmann, Friedrich Wallner: Philosophische Probleme der modernen Physik: Doppelseminar für Physiker und Philosophen. Skripten zur Lehrerfortbildung Allgemeinbildende Höhere Schulen, Wien 1980.
  • Friedrich Wallner: Philosophische Probleme der Physik. Verband der wissenschaftlichen Gesellschaften Österreichs (Klagenfurter Beiträge zur Philosophie: Reihe Lehrmaterialien), 1982, ISBN 3-85369-514-0.
  • Friedrich Wallner: Die Grenzen der Sprache und der Erkenntnis. Analysen an und im Anschluß an Wittgensteins Philosophie (= Habilitationsschrift, Reihe Philosophica 1). Braumüller, Wien 1983, ISBN 3-70030-360-2.
  • Friedrich Wallner: Wittgensteins philosophisches Lebenswerk als Einheit. Überlegungen zu und Übungen an einem neuen Konzept von Philosophie (= Philosophica 2). Wilhelm Braumüller, Universitäts-Verlagsbuchhandlung, Wien 1983, ISBN 3-70030-472-2.
  • Fritz G. Wallner: Kritische Methode und Zukunft der Anthropologie. Braumüller Universitäts-Verlagsbuchhandlung, Wien 1985, ISBN 3-70030-632-6.
  • Fritz G. Wallner (Hrsg.): Karl Popper – Philosophie und Wissenschaft: Beiträge zum Popper-Kolloquium (= Philosophica 4). Braumüller, Wien 1985, ISBN 3-70030-572-9.
  • Fritz Wallner, Karl Müller, Friedrich Stadler (Hrsg.): Versuche und Widerlegungen – Offene Probleme im Werk Karl Poppers. Geyer-Edition, Wien/Salzburg 1986, ISBN 3-85090-122-X.
  • Reinhard Koland, Fritz G. Wallner: Ethik am Prüfstand. Eine empirische Grundlegung von Recht, Moral und Gerechtigkeit und eine Kritik politischer Ästhetik. Wilhelm Braumüller Universitäts-Verlagsbuchhandlung, Wien 1988, ISBN 3-70030-770-5.
  • Fritz Wallner: Acht Vorlesungen über den Konstruktiven Realismus (= Cognitive Science 1). 1. Auflage. Wiener Universitätsverlag, Wien 1990, ISBN 3-85114-046-X.
  • Karl W. Kratky, Fritz Wallner: Grundprinzipien der Selbstorganisation. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1990, ISBN 3-53410-971-6.
  • Fritz Wallner, Arne Haselbach: Wittgensteins Einfluss auf die Kultur der Gegenwart (= Philosophica 9). Braumüller, Wien 1990, ISBN 3-70030-876-0.
  • Fritz Wallner: Acht Vorlesungen über den Konstruktiven Realismus (= Cognitive Science 1). 2. Auflage. Wiener Universitätsverlag, Wien 1991, ISBN 3-85114-046-X.
  • Fritz Wallner, Cor Van Dijkum (Hrsg.): Constructive Realism in Discussion. Faculty of Social Science Press, Utrecht 1991, ISBN 9-08007-731-3.
  • Fritz Wallner: Acht Vorlesungen über den konstruktiven Realismus (= Cognitive Science 1). 3. überarbeitete Auflage. Wiener Universitäts-Verlag, Wien 1992, ISBN 978-3-85114-046-0
  • Fritz Wallner: Wissenschaft in Reflexion (= Philosophica 10). Braumüller, Wien 1992, ISBN 3-7003-0973-2.
  • Fritz Wallner: Konstruktion der Realität: von Wittgenstein zum Konstruktiven Realismus (= Cognitive Science 3). Wiener Universitätsverlag, Wien 1992, ISBN 3-8511-4062-1.
  • Fritz Wallner, J. Schimmer, M. Costazza (Hrsg.): Grenzziehungen zum Konstruktiven Realismus (= Cognitive Science 4). Wiener Universitätsverlag, Wien 1993, ISBN 3-8511-4058-3.
  • Friedrich Wallner: Constructive realism: aspects of a new epistemological movement (= Philosophica 11). Braumüller, Wien 1994, ISBN 3-7003-1068-4.
  • Herbert Pietschmann, Fritz G. Wallner: Gespräche über den konstruktiven Realismus (= Cognitive Science 6). Wiener Universitätsverlag, Wien 1995, ISBN 3-8511-4179-2.
  • Fritz G. Wallner, Joseph Schimmer (Hrsg.): Wissenschaft und Alltag: Symposionsbeiträge zum konstruktiven Realismus (= Philosophica 12). Braumüller, Wien 1995, ISBN 3-7003-1114-1.
  • Friedrich Wallner, Barbara Agnese: Strategien indirekter Rationalität: Essays zur österreichischen Philosophie und Wissenschaftstheorie. Peter Lang, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-6314-9907-8.
  • Thomas Slunecko, Fritz G. Wallner: The movement of constructive realism a Festschrift for Fritz G. Wallner on the occasion of the 10th anniversary of his appointment as professor of theory of science at the University of Vienna (= Philosophica 13). Braumüller, Wien 1997, ISBN 3-7003-1184-2.
  • Fritz G. Wallner, Barbara Agnese (Hrsg.): Von der Einheit des Wissens zur Vielfalt der Wissensformen: Erkenntnis in Philosophie, Wissenschaft und Kunst; Symposium am Josef Matthias Hauer-Konservatorium der Stadt Wiener Neustadt (21. – 23. Oktober 1996) (= Philosophica 14). Braumüller, Wien 1997, ISBN 3-7003-1185-0.
  • Friedrich Wallner, Diethard Leopold (Hrsg.): How to deal with science if you care for other cultures: constructive realism in the intercultural world (= Philosophica 15). Braumüller, Wien 1997, ISBN 3-7003-1186-9.
  • Fritz G. Wallner (Hrsg.): Konstruktion und Verfremdung: von der Wirklichkeit zur Realität; Symposium am Josef-Matthias-Hauer-Konservatorium der Stadt Wiener Neustadt (15. – 17. Juni 1998) (= Philosophica 16). Braumüller, Wien 1999, ISBN 3-7003-1294-6.
  • Fritz G. Wallner, Barbara Agnese (Hrsg.): Konstruktion und Verfremdung. Von der Wirklichkeit zur Realität. Braumüller, Wien 1999, ISBN 3-7003-1294-6.
  • Fritz Wallner, Kambiz Badie, Alfred Berger (Hrsg.): Science, Humanities and Mysticism: Complementary Perspectives. Braunmüller, Wien 2000, ISBN 3-7003-1288-1.
  • Fritz Wallner, Kambiz Badie, Alfred Berger (Hrsg.): Interpretative Processing and Environmental Fitting. Braunmüller, Wien 2000, ISBN 3-7003-1258-X.
  • Fritz Wallner, Barbara Agnese (Hrsg.): Konstruktivismen: Eine kulturelle Wende. Braunmüller, Wien 2001, ISBN 3-7003-1335-7.
  • Fritz Wallner: Die Verwandlung der Wissenschaft. Vorlesungen zur Jahrtausendwende. Dr. Kovac, Hamburg 2002, ISBN 3-8300-0584-9.
  • Fritz Wallner: Culture and Science: A new constructivistic approach to philosophy of science; lectures on constructive realism (1996-1999). Braunmüller, Wien 2002, ISBN 3-7003-1410-8.
  • Kurt Greiner, Fritz Wallner (Hrsg.): Konstruktion und Erziehung. Zum Verhältnis von konstruktivistischem Denken und pädagogischen Intentionen. Dr. Kovac, Hamburg 2003, ISBN 3-8300-0926-7.
  • Fritz Wallner, Martin J. Jandl (Hrsg.): “Umwelt” in Reflexion: Beiträge aus Philosophie, Wissenschaft und Politik. Dr. Kovac, Hamburg 2004, ISBN 3-8300-1413-9.
  • Fritz Wallner: Structure and relativity (= Culture and Knowledge 1). Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 0-8204-6533-X.
  • Fritz G. Wallner: Traditionelle Chinesische Medizin – eine alternative Denkweise. Windpferd, Aitrang 2006, ISBN 3-8938-5513-0.
  • Fritz G. Wallner: What Practitioners of TCM Should Know. A Philosophical Introduction for Medical Doctors. With a Supplement by Kelvin Chan (= Culture and Knowledge 4). Peter Lang, Frankfurt 2006, ISBN 0-8204-7741-9.
  • Fritz G. Wallner, Kurt Greiner, Martin Gostentschnig (Hrsg.): Verfremdung – Strangification. Multidisziplinäre Beispiele der Anwendung und Fruchtbarkeit einer epistemologischen Methode(= Culture and Knowledge 5). Peter Lang, Frankfurt am Main 2006, ISBN 3-6315-4426-X.
  • Friedrich G. Wallner: Systemanalyse als Wissenschaftstheorie I: Von der Sprachlichkeit zur Kulturalität (= Culture and Knowledge“ 8). Peter Lang: Frankfurt am Main 2008, ISBN 978-3-6315-5263-6.
  • Friedrich G. Wallner (Hrsg.): Five Lectures on the Foundations of Chinese Medicine (= Culture and Knowledge 9). Peter Lang, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-6315-7869-8.
  • Friedrich G. Wallner, Gertrude Kubiena, Martin J. Jandl (Ed.): Understanding Traditional Chinese Medicine (= Culture and Knowledge 10). Peter Lang, Frankfurt am Main 2009, ISBN 978-3-6315-6709-8.
  • Friedrich G. Wallner, Florian Schmidsberger, Franz Martin Wimmer (Hrsg.): Intercultural Philosophy. New Aspects and Methods (= Culture and Knowledge 11). Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-631-57989-3.
  • Friedrich G. Wallner, Fengli Lan, Martin J. Jandl (Hrsg.): The Way of Thinking in Chinese Medicine. Theory, Methodology and Structure of Chinese Medicine (= Culture and Knowledge 13). Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-6316-1196-8.
  • Friedrich G. Wallner: Systemanalyse als Wissenschaftstheorie II: Kulturalismus als Perspektive der Philosophie im 21. Jahrhundert (= Culture and Knowledge 12). Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-6315-7047-0.
  • Kurt Greiner, Martin J. Jandl, Friedrich G. Wallner (Hrsg.): Aus dem Umfeld des Konstruktiven Realismus. Studien zu Psychotherapiewissenschaft, Neurokritik und Philosophie (= Culture and Knowledge 14). Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, SBN 978-3-631-60029-0.
  • Friedrich G. Wallner, Martin J. Jandl (Hrsg.): Praxeologische Funktionalontologie: Eine Theorie des Wissens als Synthese von H. Dooyeweerd und R. B. Brandom (= Culture and Knowledge 15). Peter Lang, Frankfurt am Main 2010, ISBN 978-3-631-60168-6.
  • Friedrich G. Wallner: Systemanalyse als Wissenschaftstheorie III: Das Vorhaben einer kulturorientierten Wissenschaftstheorie in der Gegenwart (= Culture and Knowledge 16). Peter Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-60542-4.
  • Friedrich G. Wallner, Fengli Lan, Martin J. Jandl (eds): Chinese Medicine and Intercultural Philosophy: Theory, Methodology and Structure of Chinese Medicine (= Culture and Knowledge 17). Peter Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-60556-1.
  • Fengli Lan, Friedrich G. Wallner, Claudia Wobovnik (eds): Shen, Psychotherapy and Acupuncture: Theory, Methodology and Structure of Chinese Medicine (= Culture and Knowledge 19). Peter Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-60762-6.
  • Friedrich G. Wallner: The Philosophical Foundation of a Comparison between Western Medicine and Chinese Medicine (English-Chinese). Higher Education Press, Beijing 2011.
  • Friedrich G. Wallner, Fengli Lan, Andreas Schulz (eds.): Aspekte des Konstruktiven Realismus (= Culture and Knowledge 21). Peter Lang, Frankfurt am Main 2012, ISBN 978-3-631-63590-2.
  • Friedrich G. Wallner, Hisaki Hashi (Hrsg): Globalisierung des Denkens in Ost und West. Resultate des Österreichisch-Japanischen Dialogs (= Libri Nigri 4). Traugott Bautz, Nordhausen 2012, ISBN 978-3-8830-9555-4.

Beiträge und Aufsätze

2006 wird von (geschätzten) 150 Essays berichtet: "He has published widely on 150 essays as well as 10 books"[10].

Online-Publikationen

Fritz Wallner: A New Vision Of Science. Url: http://www.bu.edu/wcp/Papers/Scie/ScieWall.htm (aufgerufen 2013-01-22).

Literatur

  • Martin J. Jandl, Kurt Greiner (eds.): Science, Medicine and Culture: Festschrift for Fritz G. Wallner. Peter Lang, Frankfurt a.M. 2005, ISBN 3-6315-3652-6.
  • Thomas Slunecko, Fritz G. Wallner: The movement of constructive realism. A Festschrift for Fritz G. Wallner on the occasion of the 10th anniversary of his appointment as professor of theory of science at the University of Vienna (= Philosophica 13). Braumüller, Wien 1997, ISBN 3-7003-1184-2.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Wallner: Demokritische und epikureische Ethik. 1972
  2. Wallner: Philosophische Probleme der Physik. 1982
  3. Wallner: Die Grenzen der Sprache und der Erkenntnis. Analysen an und im Anschluß an Wittgensteins Philosophie. 1983
  4. Wallner: Acht Vorlesungen über den Konstruktiven Realismus. 1990
  5. Pietschmann und Wallner: Philosophische Probleme der modernen Physik: Doppelseminar für Physiker und Philosophen. 1980
  6. Gerhard Klünger (Hrsg.): Wörterbuch des Konstruktiven Realismus. Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-61169-2, S. 1
  7. Fritz Wallner: Die Verwandlung der Wissenschaft. Vorlesungen zur Jahrtausendwende., S. 48f.
  8. Gerhard Klünger (Hrsg.): Wörterbuch des Konstruktiven Realismus. Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-61169-2, S. 47
  9. Gerhard Klünger (Hrsg.): Wörterbuch des Konstruktiven Realismus. Verlag Peter Lang, Frankfurt am Main 2011, ISBN 978-3-631-61169-2, S. 167-170
  10. Fritz Wallner: Structure and relativity, 2006, Klappentext „über den Autor“