Friedrich Wilhelm von Salmuth genannt Beringer

Friedrich Wilhelm von Salmuth genannt Beringer (* 1693 in Zweibrücken; † 13. September 1763 in Wesel) war ein königlich-preußischer Generalmajor.

Er entstammt einem pfälzischer Geschlecht, welches seit im 15. Jahrhundert in den Adelsstand erhoben wurde. Der Vater war kurpfälzischer Oberst. Er starb 1706 beim Entsatz von Turin. Der kommandierende General Leopold I. (Anhalt-Dessau) hatte seinem Oberst versprochen auf dessen Kinder aufzupassen, so wurde der Junge Friedrich Wilhelm sein Page, auch später förderte er seinen Schützling.

1744 wurde er Major in Bataillon (Wobeser). Im März 1747 wurde er Oberstleutnant und Kommandeur des Infanterie-Regiment Nr. 48 (Wutgenau). Dort wurde er im 1753 Oberst, im März 1757 wurde er Chef des Regiments. Im Januar 1757 war er in Abwesenheit von General de la Motte Interrimskommandant von Geldern. Als die Festung angegriffen wurde konnte er sich tapfer verteidigen und mit allen Ehren abziehen.

1758 wurde er Generalmajor, aber im November 1758 hatte er einen Schlaganfall, der ihn felduntauglich machte. 1763 erhielt er seinen Abschied und bekam 1500 Taler Pension. Er starb am 13. September 1763 in Wesel.

Literatur

  • Anton Balthasar König, Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen, Band 3, S. 351, Digitalisat
  • Friedrich Bülau, Geheime geschichten und räthselhafte menschen, Band 7, S. 467 Digitalisat