Friedrich von Kreisbach

Friedrich von Kreisbach (Friedrich von Chreuzpeck; † 1360) war ein niederösterreichischer Ritter und Abenteurer. Er entstammte der adligen Familie der Herren von Kreisbach, deren Stammsitz das Schloss Kreisbach war.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Friedrich von Chreuzpeck, genannt der “latfor”, der Landfahrer ist der berühmteste Vertreter der Familie Kreisbach. Er unternahm abenteuerliche, zum Teil kriegerische Reisen nach Böhmen, Italien, Frankreich, in das heilige Land Palästina (drei Mal), Mesopotamien, Ägypten, Armenien, Zypern, Konstantinopel, in die Tatarei, nach Russland, Polen, Preußen, Ungarn, Bulgarien, in die Walachei, nach Siebenbürgen, Schweden, Dänemark, Schottland, England, Irland, Holland, Rom, Spanien und Mallorca. Er bereiste also den größten Teil der damals bekannten Welt. Österreich wusste den Heldenmut ihres tapferen Sohnes zu würdigen. Am 29. November 1358, dem Tag der Krönung Rudolf des Stifters, wurde in Gegenwart aller Würdenträger des Landes, Friedrich von Chreuzpeck zum obersten Erblandjägermeister erhoben. 1360 starb er.[1][2]

Herrschaft

1296 erhielt Friedrich von Chreuzpeck die Herrschaft Schwarzenbach einschließlich der dortigen Burg Schwarzenbach von Herzog Albrecht I. als Geschenk für die nützlichen Dienste, welche er zu Feld gegen den Grafen Ivan von Güns leistete.[3]

Familienwappen

Der Name Chreutzpeck leitet sich ab von Chreuzpach, was Krebsbach bedeutet, und so führte die Familie auch den Krebs als Wappen und als Helmzier.[4]

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Schloss Kreisbach, abgerufen am 15. Feber 2011
  2. Vgl. Franz Xaver Wenedetter: Schloss Kreisbach im Wandel der Jahrhunderte. Preßverein, St. Pölten 1929.
  3. Marktgemeinde Schwarzenbach - Geschichte, abgerufen am 15. Feber 2011
  4. Frank Westenfelder: Friedrich von Chreutzpeck - bereiste als Ritter, Söldner und Pilger ganz Europa und den Orient., abgerufen am 15. Feber 2011