Friedrich von Stosch

Friedrich von Stosch (* 1689 in Berlin; † 9. Februar 1752 in Insterburg) war ein königlich-preußischer Generalmajor und Chef des Dragoner-Regiments Nr. 8. Zudem war er Amtshauptmann zu Rein in Ostpreußen und Ritter des Ordens Pour le Merite.

Er war ein Sohn des königlich preußischen Geheimrats Wilhelm Heinrich von Stosch.

Leben

Er ging zunächst zunächst in savoyensche Dienste und wechselte 1718 in preußische. Er kam zum Dragoner-Regiment Nr. 7 und wurde am 30. Juni 1720 Hauptmann und 1727 Major. Im Jahr 1737 wurde er Oberstleutnant und am 18. Juli 1741 Oberst. Im Mai 1744 wurde er zum Generalmajor erhoben und zum Chef des Dragoner-Regiments Nr. 8. Er wurde in jenem Jahr aus fünf Schwadronen des Dragoner-Regiment Nr. 7 errichtet.

1750 ernannte ihn der König Friedrich II. zum Amtshauptmann von Rein in Ostpreußen. 1751 wurde er mit einem Gnadengehalt von 1000 Talern pensioniert.

Er kämpfte in Italien und am Rhein, sowie in den Schlachten von Chotusitz und Kesselsdorf. Von dort ging er am 27. Juni 1745 in das Lager bei Mettin. Er starb 1752 in Insterburg.

Literatur

  • Julius Mebes, Beiträge zur Geschichte des Brandenburgisch-Preussischen Staates', Band 1, S. 344, Digitalisat
  •  Anton Balthasar König: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. IV, Arnold Wever, Berlin 1791, S. 428 (Friedrich von Stosch in der Google Buchsuche).