Günther Zäuner

Günther Zäuner (* 1957 in Wien) ist ein österreichischer Journalist und Schriftsteller.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Günther Zäuner wurde 1957 in Wien geboren und lebt in seiner Heimatstadt. Nach der Matura studierte er Geschichte, Zeitgeschichte, Klassische Philologie und absolvierte eine musikalische Ausbildung. Er war als Lehrer für Latein, Geschichte und Musik tätig und ist heute freier Schriftsteller, Sachbuch- und Drehbuchautor, arbeitet als Journalist, Dokumentarfilmer, Regisseur und schreibt auch für Theater und Kabarett. Seit 1983 ist er freier Fernsehjournalist, war für den ORF, WIEN1 (heute ATV), ausländische Fernsehanstalten und für verschiedene Fernsehproduktionsfirmen tätig. Er produzierte zahlreiche Fernsehdokumentationen und Radiobeiträge unter anderen über Kolumbien und die Drogenmafia; „133 – Das Polizei- und Sicherheitsmagazin“ für WIEN1; Fachredakteur für die Magazine „Polizei“ und „Kriminalpolizei“. Seine Schwerpunktthemen sind: Organisierte Kriminalität, Drogen, Sekten, Rechtsextremismus, Terrorismus, Spionage und Politik.

Auszeichnungen

  • 1995: Goldene Ehrennadel der österreichischen Bundeskriminalbeamten für besondere Verdienste

Kriminalromane

  • Kokoschanskys Instinkt, Freiburg i. Br. 2003
  • Kokoschanskys Revanche, Freiburg i. Br. 2004
  • Kokoschanskys Schachzug, Freiburg i. Br. 2004
  • Kokoschanskys Dämon, Pfalzfeld 2006
  • Kokoschanskys Trip, Pfalzfeld 2007
  • Kokoschanskys Drache, Pfalzfeld 2008
  • Kokoschanskys Freitag, Pfalzfeld 2010
  • Dunkle Schatten. Ein Kokoschansky-Thriller, Marchtrenk 2012

Günther Zäuner zählt zum Genre der Faction-Thriller-Autoren. Sein Protagonist Heinz Kokoschansky ist Zäuners Alter ego, ebenfalls Fernsehjournalist.

„Webwasher“, erschienen in der Anthologie „Buchstabensuppe“, Wien 2008 "200 Prozent", erschienen in der Anthologie "Malz und Totschlag. Kleine Morde unter Bierfreunden" (Hg. Günther Thömmes), Gmeiner 2011 "Sicario", erschienen in der Anthologie "Tatort Beisl" (Hg. Edith Kneifl), Falter-Verlag 2011

Sachbücher

  • Ein Haus der Freude – Ein Schau-Spiel-Buch, Wien 1987 (Co-Autor)
  • Drogenreport Österreich. Eine Bestandaufnahme, Wien 1994
  • 25 Jahre Döblinger Faschingsgilde (Festschrift), Wien 2003 (Co-Autor Paul W. Herzog)
  • Drogenreport Österreich. H, Koks, Ecstasy, Gras – Falsche Träume, Wien 2007
  • Unterösterreich. Alles über Österreichs Unterwelt, Salzburg 2009
  • Verbrechen zahlt sich aus. Über kriminelle Karrieren, Wien 2009
  • Hirngift & Seelenmord. Die Schattenwirtschaft der Sekten, Wien 2009
  • El Austriaco. Undercover in der internationalen Mafia, Wien 2010
  • Wir vom Jahrgang 1957. Kindheit und Jugend in Österreich, Wartberg 2011

Kabarett,Theater und Musik

  • 1984, zusammen mit Erwin Leder, Gründung des Kabarettduos „Cabaret Critique“; ab 1986 Soloprogramme; zahlreiche Auftritte in Österreich und Deutschland; 1987 Gründung der freien Theatergruppe „Teatro Longino“; 1988, zusammen mit Michael Kandler, kurzfristige Leitung des „Orpheums“ in Wien.
  • Arbeiten für das Gloria-Theater in Wien; zahlreiche Kabarettbeiträge für Ö3 und Radio NÖ; „Senf zur Woche“ – satirischer Wochenrückblick für das Wiener Stadtradio.
  • Autor zahlreicher Texte, Sketches, Monologe und Liedtexte; enge musikalische Zusammenarbeit mit dem Musiker und Komponisten Jack Fronczek.
  • Autor zahlreicher Theaterstücke (vom Einakter bis zur Komödie), unter anderen „Computer töten leise“.

Weblinks