Gabi Waldner

Gabriele „Gabi” Bernadette Waldner (* 25. Jänner 1969 in Kärnten) ist eine österreichische Journalistin und Moderatorin.

Gabi Waldner absolvierte das Studium der Publizistik und Politikwissenschaft an der Universität Wien (Titel der 1995 eingereichten Diplomarbeit: Bruno Kreisky, Medienstar. Zur Bedeutung von Kalkül und Intuition in der politischen Kommunikation). Seit dem Jahr 1996 arbeitet Waldner für die ORF-Radios im aktuellen Dienst, anfangs als Redakteurin und Sprecherin der stündlichen Nachrichten auf Ö1, Ö2 und Ö3. Ab 1998 gestaltete sie als Reporterin im Bereich Innenpolitik Berichte, Interviews und Analysen für die Ö1-Journale. Im Jahr 2002 wurde sie stellvertretende Leiterin des Hörfunk-Innenpolitik-Ressorts.

In den Blickpunkt einer breiten Öffentlichkeit trat Waldner erstmals als Moderatorin für das ORF-Fernsehen im Sommer 2006: Im Vorfeld der Nationalratswahl führte sie TV-Interviews mit österreichischen Spitzenpolitikern in den traditionellen Sendungen Pressestunde und Sommergespräche.

Außerdem moderierte Gabi Waldner seit September 2005 die politische Diskussionsrunde „Im Klartext!”, die jeden Monat im Wiener Radiokulturhaus über die Bühne geht und seit Jänner 2007 auch live auf Ö1 übertragen wird. Von April 2007 bis September 2007 präsentierte sie, alternierend mit Elmar Oberhauser und Peter Pelinka, den Polittalk „Im Zentrum”, der als Nachfolgemagazin von „Offen gesagt” immer sonntags auf ORF 2 ausgestrahlt wird.

Derzeit moderiert sie das Fernsehmagazin Report des Österreichischen Rundfunks, das sie - als Stellvertreterin von Robert Wiesner - mit ihm gemeinsam auch leitet.

Im Mai 2008 wurde Gabi Waldner für ihre Radiointerviews mit dem Robert-Hochner-Preis ausgezeichnet.

Waldner ist Schwester des Museumsmanagers und Politikers Wolfgang Waldner[1] und Lebensgefährtin des Kurier-Karikaturisten Michael Pammesberger[2].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. http://derstandard.at/1302745637362/Wolfgang-Waldner-Spindeleggers-neuer-Sekretaer
  2. Uschi Loigge: Aufstieg durch Bildung. In: Kleine Zeitung. 16. April 2011, abgerufen am 22. April 2011.