Gaimberg

Gaimberg
Wappen von Gaimberg
Gaimberg (Österreich)
Gaimberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Tirol
Politischer Bezirk: Lienz
Kfz-Kennzeichen: LZ
Fläche: 7,28 km²
Koordinaten: 46° 51′ N, 12° 47′ O46.84527777777812.785555555556758Koordinaten: 46° 50′ 43″ N, 12° 47′ 8″ O
Höhe: 758 m ü. A.
Einwohner: 835 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 114,7 Einw. pro km²
Postleitzahl: 9905
Vorwahl: 04852
Gemeindekennziffer: 7 07 08
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Dorfstraße 32
9905 Gaimberg
Website: http://www.sonnendoerfer.at
Politik
Bürgermeister: Martina Klaunzer (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(11 Mitglieder)
9 Wir für Gaimberg (ÖVP),
2 Grüne und Unabhängige
Lage der Gemeinde Gaimberg im Bezirk Lienz
Abfaltersbach Ainet Amlach Anras Assling Außervillgraten Dölsach Gaimberg Heinfels Hopfgarten in Defereggen Innervillgraten Iselsberg-Stronach Kals am Großglockner Kartitsch Lavant Leisach Lienz Matrei in Osttirol Nikolsdorf Nußdorf-Debant Oberlienz Obertilliach Prägraten am Großvenediger St. Jakob in Defereggen St. Johann im Walde St. Veit in Defereggen Schlaiten Sillian Strassen Thurn Tristach Untertilliach Virgen Tirol (Bundesland)Lage der Gemeinde Gaimberg im Bezirk Lienz (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Gaimberg ist eine österreichische Gemeinde im Bezirk Lienz in Tirol mit 835 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012). Die Gemeinde liegt im Gerichtsbezirk Lienz.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Das Gebiet der Gemeinde Gaimberg liegt nördlich von Lienz in 700 bis 2.000 m Meereshöhe am Südhang des Zettersfeldes, einem Ausläufer der Schobergruppe.

Die Gemeinde besteht aus den Ortsteilen: Grafendorf (um die Kirche), Obergaimberg, Untergaimberg, Kranzhofsiedlung, Wartschensiedlung (grenzt unmittelbar an Nussdorf und wird daher kirchlich und schulisch von dort versorgt)

Nachbargemeinden sind Lienz, Nußdorf-Debant, Thurn.

Klima: Klimatisch liegt Gaimberg am sonnigen Hang sehr günstig, sodass Getreide- und Obstbau bis in große Höhen erfolgreich betrieben werden können.

Geschichte

Grafendorf in der Gemeinde Gaimberg ist alter Siedlungsgrund. So wurden beim Wachtlechnerbauer 1935 bei Grabarbeiten Reste einer römischen Villa und ein Bruchstück einer Bronzestatue gefunden. Mit der Bezeichnung Gaimberg war ursprünglich der ganze Sonnenhang nördlich von Lienz - von Thurn bis Nußdorf-Debant - gemeint. Der Ortsteil Grafendorf hat seinen Namen vom görzischen Ministerialiengeschlecht der Grafen von Grafendorf. Während der Gaimberg zum Landgericht und Urbaramt Lienz gehörte, hatte Grafendorf ein eigenes Urbaramt ausgebildet, das nach dem Aussterben der Herren von Grafendorf an das Benediktinerkloster Ossiach, später an die Freiherren von Sternbach in Bruneck überging. Nach der Niederlage gegen die Franzosen 1809 bei der Lienzer Klause ließ General Rusca die drei Höfe Peheim, Wachtlechner und Zenzeler in Gaimberg niederbrennen.

Von 1939 bis 1948 waren die Gemeinden Gaimberg und Thurn zur Gemeinde Grafendorf zusammengeschlossen.

Die Besiedelung ist geprägt durch vereinzelte Weiler und Höfe.

Gaimberg ist heute eine beliebte Wohngemeinde im Einzugsgebiet von Lienz.

Bevölkerungsentwicklung

Volkszählung Einwohner
2001 767
1991 707
1981 709
1971 617

Quelle: Bevölkerungsentwicklung der Statistik Austria

Wappen

Die Gemeinde Gaimberg erhielt 1973 ein Wappen, das auf goldenem Grund einen grünen Drachenkopf zeigt. Das Wappen erinnert an das bedeutende Geschlecht der Herren von Grafendorf. Ein aus dem Jahre 1352 erhaltenes Siegel des Chunrates des Swenters von Grafendorf hat den Drachenkopf als Wappenfigur.

Freizeit und Sport

Im Gemeindegebiet liegt ein Großteil des Schigebietes Zettersfeld.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Weblinks

 Commons: Gaimberg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien