Galizische Carl Ludwig-Bahn

Die k.k. priv. galizische Carl Ludwig-Bahn (CLB) war eine private Eisenbahngesellschaft Österreich-Ungarns, die nach Karl Ludwig von Österreich, dem Bruder Kaiser Franz Josephs I., benannt war.

Die CLB hatte ihren Ursprung in der Östlichen Staatsbahn, von der sie am 7. April 1858 deren Betriebsnetz östlich von Krakau und deren Lokomotivbestand übernahm. Die Strecke DembicaRzeszów, deren Bau die östliche Staatsbahn begonnen hatte, wurde von der CLB fertiggestellt und noch 1858 eröffnet. Zügig erfolgte der Ausbau der Strecken nach Osten, wobei auch Teile der Ukraine erschlossen wurden.

Die CLB wurde am 1. Jänner 1892 verstaatlicht, womit ihre Strecken und Fahrzeuge zur kkStB kamen.

Strecken

  • Krakau–Bierzanów–Podłeże–Dembica (von ÖStB eröffnet 20. Februar 1856)
  • Bierzanów–Wieliczka (von ÖstB eröffnet 26. Jänner 1857)
  • Podłeże–Niepołonice (*16. September 1858)
  • DembicaRzeszów (von ÖStB begonnen, von CLB fertiggestellt, *15. November 1858)
  • RzeszówPrzeworsk (*15. November 1859)
  • PrzeworskJarosławPrzemyśl (*4. November 1860)
  • Przemyśl–Lemberg (*4. November 1861)
  • Lemberg–Krasne–Brody (*1869)
  • Krasne–Złoczów (*1869)
  • Złoczów–Tarnopol (*1870)
  • Tarnopol–Podwołoczyska (*1871)
  • Brody–Radziwiłłów (*1873)
  • Jarosław–Sokal (*1884)
  • Dembica–Sobów–Nadbrzezie (*1887)
  • Sobów–Rozwadów (*1887)

Siehe auch

Literatur

  •  Geschichte der Eisenbahnen der Österreich-Ungarischen Monarchie. Band 1, 1898.
  •  Bernhard Neuner: Bibliographie der österreichischen Eisenbahnen von den Anfängen bis 1918. Band 2, Walter Drews Verlag, Wien 2002, ISBN 3-901949-00-3.
  •  Johann Stockklausner: Dampfbetrieb in Alt-Österreich. Verlag Slezak, Wien 1979, ISBN 3-900134-41-3.