Gebietskrankenkasse

Die Gebietskrankenkassen (GKK) sind in Österreich neben den anderen Krankenkassen Bestandteil des gesetzlichen Krankenversicherungswesens. In jedem Bundesland besteht eine eigene Gebietskrankenkasse, bei der der Großteil der in der Privatwirtschaft tätigen Unselbständig-Erwerbstätigen, sowie deren Angehörige krankenversichert sind. Mit der Abnahme der Zahl von Beamten sind vermehrt Erwerbstätige aus dem öffentlichen Sektor nach privatrechtlichen Verträgen, (ugs. auch ASVG-Bedienstete), ebenfalls bei den Gebietskrankenkassen versichert. Nur einzelne Branchen wie Eisenbahnen oder Bergbau haben eigene Krankenversicherungen. Zuständig ist jeweils jene Gebietskrankenkasse, an dem sich der Standort des Arbeitsplatzes befindet. Bei den Pensionisten hingegen, richtet sich die Zugehörigkeit nach dem Wohnort.

Wie alle anderen österreichischen Krankenkassen gehören sie dem Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger an.

Die Gebietskrankenkassen in Österreich

Hauptgebäude der Steiermärkischen Gebietskrankenkasse
Zentrale der Wiener Gebietskrankenkasse in der Wienerbergstraße

Die neun Kassen sind:

Siehe auch

Weblinks

Wiktionary Wiktionary: Gebietskrankenkasse – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen