Gefecht bei Lambach

Gefecht bei Lambach
Teil von: Dritter Koalitionskrieg
Datum 31. Oktober 1805
Ort Lambach, Oberösterreich
Ausgang französischer Sieg
Konfliktparteien
Flag of France.svg Frankreich Russisches Kaiserreich 1721Russisches Kaiserreich Russland
Flag of the Habsburg Monarchy.svg Österreich
Befehlshaber
Louis-Nicolas Davout Pjotr Bagration
General Schustek
Truppenstärke
3.700 Mann
Verluste
Russland: 148
Österreich: 400

Das Gefecht bei Lambach war ein Scharmützel des Dritten Koalitionskrieges der Napoleonischen Kriege, bei dem am 31. Oktober 1805 die von Pjotr Bagration befehligte Nachhut der sich zurückziehenden Truppen der österreichisch-russischen Koalition von den französischen Truppen unter Marschall Davout bei Lambach aufgerieben wurde.

Inhaltsverzeichnis

Vorgeschichte

Das Gefecht bei Lambach fand unmittelbar nach der Kapitulation der österreichischen Truppen in Ulm statt, von wo der Grande Armée der Weg nach Wien offen stand. Die französischen und bayerischen Truppen folgten den sich zurückziehenden österreichischen Verbänden unter Kienmayer, die sich bei Braunau mit russischen Truppen vereinigt hatten, in den österreichischen Donauraum und lieferten sich mehrere Nachhutgefechte.

Verlauf

Die österreichische Nachhut unter Generalmajor Schustekh wollte die Grande Armée in Gaspoltshofen in Gefechte verwickeln, um den österreichischen Truppen den geordneten Rückzug über die Traun bei Lambach zu ermöglichen. Obwohl die Nachhut laufend zurückgeworfen wurde, gelang es ihr, das Vorrücken der Grande Armée ausreichend lang zu verzögern. Nach einem heftigen Kampf um die Brücke über die Traun gelang es den österreichischen Truppen, diese in Brand zu setzen. Die Franzosen setzten daraufhin unterhalb von Lambach mit Schiffen über die Traun und nötigten dadurch die in Lambach wartende Nachhut, sich nach Kremsmünster zurückzuziehen.

Auswirkungen

Es gelang kaum, die vorrückenden Truppen der Grande Armée aufzuhalten.

Literatur

  • Günther Probszt: Das Gefecht bei Lambach 1805. In: Oberösterreichische Heimatblätter, Jg. 18, Heft 1/2, Jän–Jun 1964

Weblinks