Geierhaupt

Geierhaupt
Das Geierhaupt

Das Geierhaupt

Höhe 2417 m ü. A.
Lage Steiermark, Österreich
Gebirge Seckauer Tauern
Dominanz 18,9 km → Großer Bösenstein
Schartenhöhe 1172 m ↓ Nordwestlich von Seiser
Geographische Lage 47° 22′ 29″ N, 14° 38′ 9″ O47.37472222222214.6358333333332417Koordinaten: 47° 22′ 29″ N, 14° 38′ 9″ O
Geierhaupt (Steiermark)
Geierhaupt

pd5

Das Geierhaupt ist mit 2417 m ü. A. der höchste Berg der Seckauer Tauern, die Teil der Niederen Tauern sind. Es erhebt sich an der Grenze der Gemeinden Gaal und Wald am Schoberpaß, die zugleich auch die Grenze zwischen den Bezirken Murtal und Leoben bildet.

Da in der Region keine bewirtschafteten Schutzhütten stehen, sind das Geierhaupt sowie seine Nachbargipfel nur in langen Tagestouren zu erreichen und werden entsprechend selten besucht.

Aufstiege

  • Markierter Anstieg von Wald am Schoberpaß bzw. Unterwald in den Liesinggraben, beim ehemaligen Gehöft Postl in den Ripplgraben, steil auf den Hocheggriedel und schließlich über den Grieskogel auf das Geierhaupt. Lange Route, Trittsicherheit erforderlich. Gehzeit ab Wald etwa 5 Stunden, bei Autozufahrt in den Liesinggraben 4 Stunden.
  • Markierter Weg vom Gasthof Beisteiner zum Bärensulsattel, weiter über Lattenberg und Goldkogel zum Kerschkern(kogel), schließlich über den Schrimpfkogel von Westen auf das Geierhaupt. Die Route ist aufgrund ihrer Länge und zweier größerer Gegensteigungen kraftraubend; Trittsicherheit erforderlich. Gehzeit etwa 5 Stunden.
  • Unmarkierte Anstiege (z.B. vom Ingeringsee über den Saurücken oder vom Hintertriebental über das Schaunitztörl) erfordern gutes Orientierungsvermögen und möglichst Geländekenntnis.

Die Überschreitung des Hauptkamms der Seckauer Tauern zwischen Hochreichhart und Geierhaupt weist im Bereich des Hirschkarlgrats Kletterpassagen bis zum II. Schwierigkeitsgrad auf und ist daher alpin Erfahrenen vorbehalten.

Literatur

Peter Holl: Alpenvereinsführer Niedere Tauern, Bergverlag Rother, München 2005, 7. Auflage ISBN 3-7633-1267-6