Gemeinschaft der Wohnungseigentümer

Dieser Artikel behandelt den österreichischen Verband Gemeinschaft der Wohnungseigentümer. Zur Wohnungseigentümergemeinschaft nach deutschem Wohnungseigentumsgesetz siehe dort.

Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer (GdW) ist eine parteiungebundene Interessensgemeinschaft für Wohnungseigentümer und Wohnungseigentumsbewerber[1] in Österreich mit Sitz in Wien. Sie wird vom Bundesministerium für Justiz wie auch vom österreichischen Nationalrat zur Begutachtung von Gesetzesentwürfen konsultiert.[2][3][4]

Die Gemeinschaft der Wohnungseigentümer wurde im Jahre 1964 von einer Bürgerinitiative in einer Wiener Großwohnanlage zur Abwehr von Missständen gegründet, für die dort der Bauträger und die Hausverwaltung verantwortlich waren.[5] Organisiert ist die Interessensgemeinschaft über einen Verein, augenblicklich ist der Jurist Dr. Werner Steiner der Obmann des Vereins.[6] Persönliche Beratungen werden in Wien, Innsbruck, Salzburg und Graz angeboten[7] und es werden jährlich rund 3000 Beratungen durchgeführt[8]

Ziel der GdW ist die Situation der Wohnungseigentümer im Allgemeinen und im Einzelfall[9] zu verbessern sowie ein ausgewogenes Verhältnis, zum Beispiel zwischen Wohnungseigentümern einerseits und Wohnungseigentumsorganisatoren und Verwaltern anderseits, zu schaffen.

Der Verein publiziert die viermal jährlich erscheinende Zeitschrift GdW-Informationen, Österreichs Konsumentenzeitschrift für Fragen des Wohnungseigentums, sowie Merkblätter und Formulare.

Weblinks

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Linkmap Politik / Interessenvertretung in der Wiener Zeitung
  2. Gesetzestextbegutachtung 2007
  3. Gesetzestextbegutachtung 2005
  4. Gesetzestextbegutachtung 2003
  5. 40 Jahre GdW (Teil 1)
  6. Vereinsregisterauszug des BMI
  7. GdW - Beratung
  8. Wiener Zeitung vom 24. Nov. 2003
  9. Bundeskanzleramt – Rechtsinformationssystem