Georg Fröwis

Georg Fröwis (* 12. Juli 1990) ist ein österreichischer Schachspieler.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Georg Fröwis lernte das Schachspielen von seinem Vater. Auch seine jüngere Schwester Annika (* 1994) ist Schachspielerin.[1] Er besuchte das Bundesrealgymnasium Dornbirn-Schoren und studiert in Wien. Trainiert wurde Georg Fröwis in seiner Jugend vom Internationalen Meister Milan Novkovic.[2]

Erfolge

2006 gewann er die österreichische U16-Staatsmeisterschaft in Tschagguns. 2011 gewann er in Linz die österreichische Staatsmeischaft,[3] bei der Staatsmeisterschaft 2012 in Zwettl-Niederösterreich, die von Dawit Schengelia gewonnen wurde, wurde Georg Fröwis Dritter.

Vereinsschach spielte er für den Vorarlberger Schachclub Lustenau, seit 2009 für den SK Hohenems. In der Schweiz spielte er von 2006 bis 2011 für den St. Gallener Verein SprengSchach Wil. In der Wiener Betriebsmeisterschaft spielt er für die Technische Universität Wien. Für die österreichische Nationalmannschaft spielte er beim Mitropa-Cup 2012 in Šibenik am Reservebrett.

Seit Oktober 2011 trägt er als zweiter Vorarlberger nach Guntram Gärtner den Titel Internationaler Meister. Die Normen hierfür erzielte er bei der österreichischen Einzelmeisterschaft 2009 in Jenbach, die er mit dem fünften Platz abschloss, dazu bei der Wiener Betriebsmeisterschaft 2010/11, bei der österreichischen Einzelmeisterschaft 2011 in Linz, bei der er unter anderem Dawit Schengelia besiegen konnte, sowie bei einem von Stefan Löffler veranstalteten IM-Turnier im Wiener Stilwerk im August 2011.[4]

Seine Elo-Zahl beträgt 2399 (Stand: Oktober 2012), seine bisher höchste war 2424 von September 2011 bis Februar 2012.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Die Geschwister Fröwis haben den Durchbruch geschaft!. Meldung auf der Website des Vorarlberger Schachverbandes
  2. Wechsel an der Spitze des Schachopens. Artikel in der Tageszeitung Liechtensteiner Vaterland vom 23. Mai 2006, Seite 27 (PDF)
  3. Georg Fröwis ist neuer Staatsmeister. Artikel von Ilija Balinow und Heinz Herzog in der Wiener Zeitung vom 12. August 2011
  4. IM-Antrag (englisch)