George Alaba

George Alaba (* um 1961[1] in Nigeria) ist ein österreichischer Musiker.

Alaba begann 1984 in Wien zu studieren. Nachdem er einige Semester Deutsch lernte, brachte ihn sein Interesse an Ökonomie an die Wirtschaftsuniversität Wien. Sein Wirtschaftsstudium brach er jedoch wieder ab, um an der Verwirklichung seines Traumes einer Musikkarriere zu arbeiten. Er arbeitete zunächst als DJ vor internationlem Publikum im African Club. Seine erste CD war kein Erfolg. Mitte der 1990er-Jahre bekam er die österreichische Staatsbürgerschaft verliehen. Im Zuge dieser wurde er auch zum Bundesheer einberufen, wo er als erster dunkelhäutiger Gardesoldat in die Medien kam.[2] 1988 lernte er die von den Philippinen stammende Krankenschwester Gina Alaba kennen und heiratete sie 1996. Gemeinsam sind sie die Eltern von Rosemaie, die über die Castingshow „Popstars Mission Österreich“ des Senders Puls 4 einen Platz in der „Popstars Girlgroup BFF“ erlangte und zudem als Model arbeitet, und des Fußballspielers David Alaba.

Musikalisch fand er 1997 seine Partnerin Petra Suk, mit der er als Duo Two in One auftrat. Ihr Durchbruch gelang ihnen mit dem „Indian Song“, der auf Platz 2 der österreichischen Charts landete.[3] Nach sieben Jahren der Zusammenarbeit beendete ein Patentstreit um den Bandnamen, dessen Ausfechten ihre finanziellen Möglichkeiten überstiegen hätte, ihre Karriere. Alaba wandte sich wieder seinem Beruf als DJ zu, diesmal in der „Gogobar Beverly Hills“ in der Wiener Innenstadt. Diesen Job gab er zugunsten seiner Kinder auf, die er nun in ihrer Karriere unterstützt.[4][5]

Einzelnachweise

  1. Mein Sohn, der Fußball-Held!, Sport.oe24, abgerufen am 18. Jänner 2013
  2. Der Prinzensohn in der Königsliga, Die ganze Woche, abgerufen am 18. Jänner 2013
  3. Two in one – Indian song, austriacharts.at, abgerufen am 18. Jänner 2013
  4. Nur Gogo, kein Prostitutionslokal, Interview mit George Alaba, Süddeutsche Zeitung, 13. März 2010, abgerufen am 18. Januar 2013
  5. Clara Akinyosoye: George & Gina Alaba: Die Eltern des Starkickers. Die Presse, 19. Juni 2012, abgerufen am 18. Januar 2013.