Gerhard Dallinger

Gerhard Dallinger (* 30. März 1940 in Eferding) ist ein österreichischer Komponist, Kapellmeister und Chorleiter.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Dallinger studierte in an der Universität für Musik und darstellende Kunst Wien Cello bei Tobias Kühne, Klavier bei Doris Leischner, Dirigieren bei Hans Swarowsky und Komposition bei Karl Schiske. Er ergänzte seine Fertigkeiten im Rahmen von Meisterkursen u.a. bei Miltiades Caridis, Carl Melles, Gustav Kuhn, Markus Stockhausen, Hans-Ola Ericsson und Erwin Ortner.

Von 1966 bis 1974 leitete er eine Celloklasse am Kärntner Landeskonservatorium in Klagenfurt und war danach Chordirektor bzw. Kapellmeister an Opernhäusern in Istanbul, Metz und Straßburg. Von 1977 bis 1988 war er Gründungsdirektor des Vorarlberger Landeskonservatoriums in Feldkirch und von 1982 bis 2001 Leiter des Kammerchors Hortus Musicus in Feldkirch, mit dem er mehrere internationale Preise erringen konnte.

Auszeichnungen

  • Förderpreis des Landes Kärnten (1973)
  • Dritter Preis beim Internationalen Chorwettbewerb in Gorizia als Chorleiter (1985)
  • Erster Preis beim Wettbewerb Austria cantat in Grafenegg
  • Erster Preis beim Internationalen Chorwettbewerb Walther von der Vogelweide in Linz (1990)
  • Zweiter Preis beim Internationalen Chorwettbewerb in Neuchâtel (1993)
  • Erster Preis beim Internationalen Chorwettbewerb Franz Schubert in Wien (1993)
  • Verleihung des Titels Professor h.c. (1995)
  • Ferdinand Großmann-Preis (1996)
  • Erster Gesamtplatz und Chorpreis des Landes Oberösterreich anlässlich des dritten Internationalen Chortages in Bad Ischl (1998)
  • Erste Plätze beim Pflichtlied- und Volksliedwettbewerb (1998)

Werke

Es liegen hauptsächlich Kammermusik- und Chorwerke vor. Er schrieb auch Unterrichtsliteratur für Blockflöten sowie Blöckflöte und Klavier.[1].

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Kurzbiographie Dallinger, Gerhard, in: Webpräsenz von Klangfluss