Gerhard Hiesel

Gerhard Hiesel (* 1. Dezember 1941 in Wien) ist ein Klassischer Archäologe.

Gerhard Hiesel ist der Sohn von Franz Hiesel. Er studierte von 1959 bis 1966. 1966 wurde er in Hamburg bei Ulf Jantzen mit einer Arbeit über Samische Steingeräte promoviert. 1977 erfolgte an der Universität Freiburg seine Habilitation mit einem Studie zur Späthelladischen Hausarchitektur. Er war bis zu seiner Pensionierung 2007 am Archäologischen Institut der Universität Freiburg tätig. Seine Lehrtätigkeit führte ihn zeitweise auch an andere deutsche und schweizerische Universitäten, etwa nach Bern und Basel.

Hiesel war langjähriger Mitarbeiter der Grabungen an der Burg von Tiryns. Später war er an den Ausgrabungsprojekten des Freiburger Archäologischen Instituts unter Volker Michael Strocka in Thugga (Dougga) und Nysa am Mäander beteiligt. Seinen Forschungsschwerpunkt bildet die Ägäische Archäologie.

Publikationen

  • Samische Steingeräte, Dissertation Hamburg 1967.
  • Peter Gercke, Gerhard Hiesel u. a.: Grabungen in der Unterstadt von Tiryns von 1889 bis 1929. Kurt Müller zum 90. Geburtstag, 22. Februar 1970, Deutsches Archaeologisches Institut Athen; von Zabern/Eleutheroudakis, Mainz/Athen 1971.
  • Späthelladische Hausarchitektur. Studien zur Architekturgeschichte des griechischen Festlandes in der späten Bronzezeit, von Zabern, Mainz 1990 ISBN 3-8053-1005-6.
  • mit Martin Flashar (Herausgeber): Konturen. Vasen der Berliner Antikensammlung in Freiburg, München, Biering und Brinkmann 1997, ISBN 3-930609-16-9.
  • Rainer Albertz, Gerhard Hiesel, Horst Klengel: Frühe Hochkulturen. Ägypter- Sumerer – Assyrer – Babylonier – Hethiter – Minoer – Phöniker – Perser, Stuttgart, Theiss 2003, ISBN 3806217564.

Weblinks