Gerhard Hirschmann

Gerhard Hirschmann (* 28. April 1951 in Gnas) ist ein österreichischer Politiker (ÖVP, dann "Liste Hirschmann") und war unter anderem Landesrat in der Steiermark.

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Ausbildung

Hirschmann studierte nach dem Abschluss des Gymnasiums Carnerigasse Theologie und Rechtswissenschaften an der Karl-Franzens-Universität in Graz. 1975 erhielt er ein Stipendium der französischen Regierung und studierte noch ein Jahr an der Universität Straßburg.

Karriere abseits der Politik

Nach seinem Studium wurde Hirschmann Leiter des Afro-Asiatischen Instituts in Graz. In den Jahren 1978 und 1979 arbeitete er als Redakteur für die Kleine Zeitung in Graz, bis er sich 1979 ganz seiner politischen Karriere widmete.

Nach dem vorläufigen Ende seiner politischen Karriere arbeitete er in den Jahren 2003 und 2004 als Vorstand der Energie Steiermark Holding AG (ESTAG), bis er im Rahmen des sogenannten ESTAG-Skandals seinen Posten wieder räumen musste. 2004 gründete er mit zwei Partnern eine Lobbying-Agentur.

Politikerkarriere

Von 1979 bis 1981 arbeitete Hirschmann als Geschäftsführer des „Modell Steiermark“ der steirischen Volkspartei. Seine politische Karriere innerhalb der Volkspartei verlief sehr erfolgreich, von 1981 bis 1989 war er Landesparteisekretär und ab 1983 Mitglied des steirischen Landtags. 1989 wurde er zum geschäftsführenden Parteiobmann und Klubobmann der steirischen Volkspartei bestellt. Von 1993 bis 2003 war er in zahlreichen Ressorts Mitglied der steirischen Landesregierung, bis er sich zwischenzeitlich in die Privatwirtschaft zurückzog. Mit dem ESTAG-Skandal folgte auch der Bruch mit der Volkspartei, der darin gipfelte, dass Hirschmann mit einer eigenen Partei, der 2005 gegründeten "Liste Hirschmann", bei den steirischen Landtagswahlen 2005 antrat. Die Liste Hirschmann errang bei dieser Landtagswahl 2,05 Prozent der Wählerstimmen und schaffte somit den Einzug in den Landtag nicht.

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