Gerhard Skiba

Bürgermeister Gerhard Skiba (2.v.r.) überreicht den Egon Ranshofen-Wertheimer Preis an die Trapp Familie

Gerhard Skiba (* 1947) ist ein österreichischer Kommunalpolitiker (SPÖ). Er war von 1989 bis 2010 Bürgermeister der Stadt Braunau am Inn[1].

Politik

Mahnstein vor dem Geburtshaus Adolf Hitlers in Braunau

Am Beginn seiner Amtszeit 1989 als Bürgermeister initiierte Gerhard Skiba einen Mahnstein für Frieden, Freiheit und Demokratie. Nie wieder Faschismus. Millionen Tote mahnen. vor dem Adolf-Hitler-Geburtshaus, wobei er sich dafür einsetzte, ebendort ein Haus der Verantwortung einzurichten.[2] Mit seiner Unterstützung wurde 1992 die jährlich stattfindenden Braunauer Zeitgeschichte-Tage begonnen.[3] 2006 hat der Kölner Künstler Gunter Demnig auf Einladung von Gerhard Skiba in der Stadt Braunau am Inn vier Stolpersteine für NS-Opfer verlegt.[4] 2009 wurde mit Skiba eine bezirksweite Initiative Friedensbezirk Braunau am Inn begonnen.[5]

2005 erhielt Braunau am Inn gemeinsam mit der Gemeinde Simbach am Inn den Climate-Star 2004 des europäische Städtenetzwerkes Klima-Bündnis für ein Geothermieprojekt.

Auszeichnungen

Einzelnachweise

  1. Braunau: Bürgermeister Gerhard Skiba scheidet mit sofortiger Wirkung aus seinem Amt
  2. Haus Salzburger Vorstadt 15 - Stellungnahme Bürgermeister Gerhard Skiba zur aktuellen Situation
  3. Nicht totzuschweigen - Offener Umgang mit unerwünschtem Erbe (Frankfurter Rundschau Online)
  4. Stolpersteine im Bezirk Braunau am Inn.
  5. Neues Image für Braunau ORF-Oberösterreich, 18. März 2009
  6. Rotes Kreuz bietet viele Dienste an, nachrichten.at, 25. Juni 2010