Gerhard Swoboda

Gerhard Swoboda (* 24. Januar 1923 in Neubistritz; † 11. Juli 1974 in Wien) war ein österreichischer Maler und Grafiker.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Schon 1926 übersiedelte Gerhard Swoboda mit seiner Familie nach Wien. Nach einem abgebrochenen Medizinstudium studierte er ab 1946 an der Akademie der bildenden Künste in Wien, unter anderem als Meisterschüler des Bildhauers Fritz Wotruba. Später wandte er sich der Malerei zu.

Seine ersten Einzelausstellungen fanden 1949 in der Galerie Würthle und 1951 im Wiener Konzerthaus statt. Bei der Biennale von Venedig war er 1950 als Bildhauer und vier Jahre später als Grafiker vertreten. 1952 stellte er bei der Biennale von São Paulo aus. Gerhard Swoboda war Mitglied des Art Club, der Wiener Secession und unterrichtete an der Akademie der bildenden Künste Wien.

Werk

Krankenpflege. Mosaik, 1955

Ausstellungen

  • Beteiligung an zahlreichen Ausstellungen in Wien, Venedig, Berlin, Antwerpen, Rom, Turin, Genf, Basel, Düsseldorf, Köln; im Rahmen der Wiener Schule des Phantastischen Realismus in Tokio, Philadelphia, Teheran, Ankara, Stambul.
  • Einzelausstellungen in Wien, Linz, Regensburg, Hamburg, Bonn, Turin, Basel, Krems.

Sammlungen

Literatur

  • Walter Toman: Distelvolk. Gedichte. Desch, Wien 1955 – Sechs Zeichnungen von Gerhard Swoboda.
  • Phantastische Landschaft. Ausstellung des Adalbert-Stifter-Vereins München, 1974.
  • Bernhard Peithner-Lichtenfels (Hrsg.): Swoboda – Metamorphosen. Langen Müller, Wien 1970.
  • Kunst des 20. Jahrhunderts. Bestandskatalog der Österreichischen Galerie des 20. Jahrhunderts. Bd. 4. Brandstätter, Wien.
  • Phantastischer Realismus. Katalog zur Ausstellung im Unteren Belvedere 2008. Seite 114 und 239.

Weblinks

 Commons: Gerhard Swoboda – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien