Gerichtsbezirk Bad Ischl

Gerichtsbezirk Bad Ischl
Karte des Gerichtsbezirks Bad Ischl
 Gerichtsbezirk Bad Ischl
 Landesgericht Wels
Basisdaten
Bundesland Oberösterreich
Bezirk Gmunden
Sitz des Gerichts Bad Ischl
Kennziffer 4071
zuständiges Landesgericht  Wels
Fläche 787,93 km2
Einwohner 35.457 (1. Jänner 2012)

Der Gerichtsbezirk Bad Ischl ist ein dem Bezirksgericht Bad Ischl unterstehender Gerichtsbezirk im politischen Bezirk Gmunden (Bundesland Oberösterreich).

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Der Gerichtsbezirk Ischl wurde gemeinsam mit 46 anderen Gerichtsbezirke in Oberösterreich durch einen Erlass des k.k. Oberlandesgerichtes Linz am 4. Juli 1850 geschaffen und umfasste ursprünglich die 23 Steuergemeinden Ahorn, Ebensee, Goisern, Gosau, Haiden, Hallstadt, Ischl, Jainzen, Kaltenbach, Langwies, Lasern, Lauffen, Lindau, Oberlangbach, Obersee, Obertraun, Perneck, Ramsau, Reiterndorf, Rettenbach, Untersee, Sankt Wolfgang und Wolfgangthal.[1] Der Gerichtsbezirk bildete im Zuge der Trennung der politischen von der judikativen Verwaltung[2] ab 1868 gemeinsam mit dem Gerichtsbezirk Gmunden den Bezirk Gmunden.[3]

Durch Gemeindezusammenlegungen reduzierte sich die Anzahl der Gemeinden nach und nach auf die sieben Gemeinden.

Gerichtssprengel

Der Gerichtssprengel umfasst mit den Gemeinden Bad Goisern am Hallstättersee, Bad Ischl, Ebensee, Gosau, Hallstatt, Obertraun und Sankt Wolfgang im Salzkammergut den südlichen Teil des politischen Bezirks Gmunden.

Literatur

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Allgemeines Landesgesetz- und Regierungsblatt für das Kronland Österreich ob der Enns 1850, XXV. Stück, Nr. 288: Erlaß des k. k. Oberlandesgerichtes für die Kronländer Oesterreich ob der Enns und Salzburg vom 4. Juli 1850, auf ALEX – Historische Rechts- und Gesetzestexte Online
  2. Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich. Jahrgang 1868, XVII. Stück, Nr. 44. Gesetz vom 19. Mai 1886 über die Einrichtung der politischen Verwaltungsbehörden in den Königreichen …
  3. Reichs-Gesetz-Blatt für das Kaiserthum Oesterreich. Jahrgang 1868, XLI. Stück, Nr. 101: Verordnung vom 10. Juli 1868