Gilleis (Adelsgeschlecht)

Wappen der Freiherren von Gilleis

Die Grafen von Gilleis waren ein aus Niederösterreich stammendes österreichisches Adelsgeschlecht und tauchten mit Conrad der Gillauser erstmals 1273 auf. 1841 mit Julius Grafen von Gilleis erloschen.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Von der Mitte des 15. Jahrhunderts läuft die Stammreihe ununterbochen fort. Wolfgang Georg wurde von Kaiser Rudolf II. 1579 zum Panier- und Freiherr zu Sonnberg ernannt. Der Reichsgrafenstand ist laut dem genealogischem Taschenbuch der gräflichen Häuser von 1854 im Jahre 1699 in die Familie gekommen, Wissgrill kennt allerdings die Erhebung in den Grafenstand nicht. Die Familie starb im Mannesstamme mit Julius Graf von Gilleis am 1. August 1841 aus. Die Namens- und Wappenvereinigung mit dem Haus Attems zu Attems-Gilleis erfolgte erstmals ad personam für Anton August von Attems-Gilleis lt A.E. Rohnstock mit Diplom vom 9. November 1890.[1]

Dem Haus Gilleis gehörten die Herrschaften von Hollabrunn, Kattau, Sonnberg, Therasburg, Missingdorf und Schloss Vestenthal. [2]

Wappen

Auf blauen Schilde ein schräg rechts gehaltener doppelter Widderhacken. Die Figur wird für ein Senkeisen alter Art, ein Gil-Eisen gehalten.

Literatur

Einzelnachweise

  1. Genealogisches Handbuch der gräflichen Häuser, A 4, 1962, Band 28 der Gesamtreihe C. A. Starke Verlag, Limburg (Lahn) S 36.
  2. "Handbuch des Personalstandes von den sämmtlichen Dominien in Oesterreich unter der Enns", Ignaz-Peregrin Ainsidl, Hirschfeld, 1823, S58, 136.