Gröbming

Gröbming
Wappen von Gröbming
Gröbming (Österreich)
Gröbming
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Steiermark
Politischer Bezirk: Liezen
Kfz-Kennzeichen: GB
Fläche: 66,48 km²
Koordinaten: 47° 27′ N, 13° 54′ O47.44555555555613.901111111111770Koordinaten: 47° 26′ 44″ N, 13° 54′ 4″ O
Höhe: 770 m ü. A.
Einwohner: 2.846 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 42,81 Einw. pro km²
Postleitzahl: 8962
Vorwahl: 03685
Gemeindekennziffer: 6 12 13
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Hauptstraße 200
8962 Gröbming
Website: www.groebming.at
Politik
Bürgermeister: Alois Guggi (SPÖ)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
6
5
4
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Marktgemeinde Gröbming im Bezirk Liezen
Aich Gössenberg Gröbming Großsölk Haus Kleinsölk Michaelerberg Mitterberg Niederöblarn Öblarn Pichl-Preunegg Pruggern Ramsau am Dachstein Rohrmoos-Untertal Sankt Martin am Grimming Sankt Nikolai im Sölktal Schladming Steiermark Bezirk LiezenLage der Gemeinde Gröbming in der Expositur Gröbing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Gröbming ist eine Marktgemeinde mit 2846 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Liezen (Gerichtsbezirk Schladming), im österreichischen Bundesland Steiermark.

Da dieser Bezirk flächenmäßig sehr groß ist, ist in Gröbming eine politische Expositur eingerichtet (Politische Expositur Gröbming).

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Gröbming liegt auf einem Plateau im Ennstal, begrenzt von den Bergen Kammspitze und Stoderzinken. Am Stoderzinken befindet sich ein kleines Skigebiet und das bekannte Friedenskircherl.

Gröbming ist ein heilklimatischer Kurort in der Tourismusregion Gröbminger Land und der Tourismusregion Schladming-Dachstein.

Geschichte

Von 700 bis 1000 besiedelten Slawen und Bajuwaren die Region. Mehrere Höfe wurden im 11. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. In der Zeit der Reformation war Gröbming evangelisch geprägt. Als Gröbming im Zuge der Aufhebung der Grundherrschaften 1848/1849 zur selbstständigen Marktgemeinde wurde, hatte es bereits sein längerem ein unverbrieftes Marktrecht besessen. Während des Zweiten Weltkrieg hielten sich tausende Flüchtlinge in Gröbming auf. 1947 wurde der Gröbminger Pfarrer Leopold Achberger zum ersten Superintendenten der neu gegründeten Evangelischen Superintendentur A. B. Steiermark gewählt. Bis zur Verlegung nach Graz im Jahr 1951 befand sich sein Amtssitz in Gröbming. 1979 wurde eine Ortsumfahrung angelegt. 1994 erhielt die Marktgemeinde ihr heutiges Wappen.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Die römisch-katholische Pfarrkirche Mariä Himmelfahrt besitzt einen gotischem Flügelaltar aus der Werkstatt von Lienhard Astl. Die 1850 erbaute Christuskirche ist die älteste evangelische Kirche der Steiermark. Am Stoderzinken befindet sich das Stoderkircherl (auch Friedenskirche).

Die Stoderzinken Alpenstraße ist die höchste Aussichtsstraße der Steiermark (1829 m ü. A., 47.45805555555613.8130555555561829).[2] Das Heimatmuseum Gröbming zeigt die Siedlungs- und Kirchengeschichte, den Weg der Bauern in die Freiheit, die Gründung der Käserei, den Aufbau des Schulwesens sowie die Geschichte des Handwerkslebens und der Marktbürgerschaft. Am gegenüberliegenden Ennsufer liegt das Schloss Thannegg.

Regelmäßige Veranstaltungen

Start der Ennstal-Classic

Die Ennstal-Classic ist eine der bekanntesten Oldtimer-Rallyes in Österreich und findet jedes Jahr im Sommer statt.

Persönlichkeiten

Söhne und Töchter:

Weblinks

 Commons: Gröbming – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Geschichte der Marktgemeinde Gröbming. Website der Marktgemeinde Gröbming, abgerufen am 22. Dezember 2010.
  2. Austrian Map online 1:50.000 (ÖK 50) des BEV