Grazer Burg

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Eingang zur Grazer Burg
Grazer Burg (Burggarten)
Grazer Burg, Stich von A. Trost, 1700

Die Grazer Burg liegt im Osten der Altstadt von Graz, nahe dem Grazer Dom und wurde ab 1438 durch Herzog Friedrich V., dem späteren römisch-deutschen Kaiser Friedrich III., gebaut.

Inhaltsverzeichnis

Beschreibung

Die Burg liegt in der Nordostecke der mittelalterlichen Stadtmauer, die sie verstärkte und war durch einen Laufgang entlang der Innenseite der Stadtmauer mit der Hauptburg auf dem Schloßberg verbunden. Ein weiterer Gang verband die Burg mit dem Grazer Dom.[1]

Geschichte

Der Beginn der Bauarbeiten begann 1438 unter Herzog Friedrich V. In den darauf folgenden Jahrzehnten wurde die Burg um weitere Trakte erweitert. Von den gotischen Bauelementen ist nur mehr die Doppelwendeltreppe erhalten geblieben. Erzherzog Karl II. und sein Sohn Ferdinand bauten im 16. und zu Beginn des 17. Jahrhunderts die Burg weiter aus. Damals entstand auch die Burgbastei. Nachdem der Adelshof Graz verlassen hatte, wurde die Burg der Sitz der staatlichen Verwaltung. Um 1850 wurden die baufälligen Trakte der Burg großteils abgerissen.[1]

Die heute noch erhaltenen Teile dieser landesfürstlichen Burg, die auch im Zweiten Weltkrieg schwer von Bomben getroffen worden ist (Friedrichsbau), sind seit 1922 Amtssitz des Landeshauptmanns von Steiermark, der bis dahin im Landhaus amtiert hatte.[2]

Von 2003 bis 2008 wurden vom Land Steiermark direkt und indirekt insgesamt mehr als 20 Millionen Euro in die Sanierung der Grazer Burg und des Landhauses investiert. Überlegt werden zurzeit die Sanierung der Burgkapelle, welche teils als Lager, teils als Sitzungssaal verwendet wird, und des Friedrichssaals, einer Einsäulenhalle.[3]

Sehenswürdigkeiten in der Grazer Burg

Einzelnachweise

  1. a b  Robert Baravalle: Burgen und Schlösser der Steiermark. Leykam, Graz 1995 (Nachdruck von 1961), ISBN 3-7011-7323-0, S. 5.
  2. Walter Brunner im Auftrag der Stadt Graz, Kulturamt (Hrsg.): Geschichte der Stadt Graz (in 4 Bänden), Eigenverlag der Stadt Graz 2003, ISBN 3-902234-02-4; (Band 4)
  3. Hans Andrej: Burgherr Voves wird auch zum Pfarrherrn. in: Kleine Zeitung, Graz 23. August 2008, S.25.

Literatur

  •  Robert Baravalle: Burgen und Schlösser der Steiermark. Leykam, Graz 1995 (Nachdruck von 1961), ISBN 3-7011-7323-0, S. 5.
  •  Steiermärkische Landesdruckerei (Hrsg.): Die Grazer Burg. Steiermärkische Landesdruckerei, Graz 1993, ISBN 3-85295-000-7, S. 153.

Weblinks

 Commons: Grazer Burg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

47.07241111111115.442477777778Koordinaten: 47° 4′ 21″ N, 15° 26′ 33″ O