Gregor Stadlober

Gregor Stadlober (* 1970 in Fohnsdorf) ist ein österreichischer Filmemacher und Autor.

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Werdegang

Zunächst studierte Gregor Stadlober von 1988–1995 Psychologie und Geschichte, wandte sich dann immer stärker dem Schreiben zu, verfasste Radiobeiträge für Ö1, war Sendungsmacher bei Radio Orange und Radio Helsinki und schrieb auch schon an seinem Drehbuch zu Kotsch. 2001 erhielt er den Carl Mayer-Drehbuchpreis für Kotsch, im Jahr darauf realisierte er seine erste Filmarbeit Einmal muss Schluss sein (Found Footage Film, vorgestellt bei der Diagonale 2002).

2004 folgte die Zusammenarbeit mit dem Grazer Theater im Bahnhof (TiB) mit dem Projekt Wallisch Wandern für die Wiener Festwochen. 2005 drehte Gregor Stadlober zusammen mit Gisela Hesser den Dokumentarfilm Wir Lawog-Frauen haben's schön. Es folgten der Dokumentarfilm Verkaufen, Verkaufen (2006, zusammen mit Marco Antoniazzi) und der Experimentalfilm Ruck Zuck (2006, zusammen mit Gisela Hesser), die bei der Diagonale 2006 präsentiert wurden.

Filmografie

  • Einmal muss Schluss sein, 2002
  • Wir Lawog-Frauen haben's schön, 2005 (gemeinsam mit Gisela Hesser)
  • Kotsch, 2006 (Drehbuch, Regie Helmut Köpping)
  • Ruck Zuck, 2006 (gemeinsam mit Gisela Hesser)
  • Verkaufen, Verkaufen, 2006 (gemeinsam mit Marco Antoniazzi)

Theaterstück

  • Wallisch Wandern - ein roter Abend mit Musik, (für Theater im Bahnhof, Wiener Festwochen 2004)

Auszeichnungen

  • Carl Mayer Drehbuchpreis der Stadt Graz, 2001 (für Kotsch)
  • Crossing Europe Award Local Artist, 2006 (für Wir Lawog-Frauen haben's schön)