Gustav von Golz

Gustav Adolf Golz, seit 1896 von Golz (* 19. August 1833 in Wittenberg; † 19. Juli 1908) war ein preußischer General der Infanterie, Chef des Ingenieur- und Pionierkorps, Generalinspekteur der Festungen.

Familie

Golz war der Sohn des königlich preußischen Oberlandesgerichtsrats Ludwig Leopold Golz († 1845) in Breslau (Niederschlesien).

Er wurde am 10. Mai 1896 in Frankfurt am Main in den preußischen Adelsstand erhoben.

Leben

Golz trat 1850 in die Pionier-Abteilung Nr. 5 in Glogau ein und besuchte zwischen 1851 und 1854 die Vereinigte Artillerie- und Ingenieurschule. Er wurde 1852 Leutnant und Kompaniechef im Garde-Pionier-Bataillon. Als solcher machte er den Deutschen Krieg mit und wurde dann 1867 in Kriegsministerium versetzt.

Im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 arbeitete er im Stab des Kriegsministers Albrecht von Roon. Im ersten Kriegsjahr wurde er zum Major befördert. 1874 übernahm Golz dann das Kommando des Hannoverschen Pionierbataillons Nr. 10. 1875 wurde er mit der Neuerrichtung des 2. Bataillons des Eisenbahnregiments betraut.

1876 ging er nach Nordamerika, um die dortigen Eisenbahnaufnahme- und Küstenbefestigungsanlagen zu studieren. Nach seiner Rückkehr wurde er 1877 zum Kommandeur des Eisenbahnregiments ernannt.

Weitere Schritte seiner militärischen Karriere waren:

Im Jahr 1897 nahm Golz seinen Abschied. Er starb am 19. Juli 1908.

Nach ihm wurde die Feste von der Golz, die modernste aller Festungen im Festungsring von Metz benannt.

Literatur