Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe

Höhere Schule/Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HWS/HLW)
Schulart/Schulform
Staat Österreich
Schultyp (allgemein) Schule der Sekundarstufe II für Wirtschaftsberufe
ISCED-Ebene 4B
Klassifikation (national) Berufsbildende Schule/Berufsbildende höhere Schule (23.3)[1]
Voraussetzung positive 8. Schulstufe
Dauer 5 Jahre
Stufen: 9.–13. Schulstufe, 1.–5. Klasse,
Regelalter 14–19
Schulabschluss Reife- und Diplomprüfung
Lang-/Sonderform Höhere Lehranstalten (233.1)/Aufbaulehrgang (3-jährig, 2332.1)/Kolleg (2-jährig, 2332.2)
Schüler 28.730 – 2,5 % d.Schüler insg. (2011/12)[2]

Eine Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HLW) oder Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe (HBLW Wirtschaft), bzw. Höhere Schule für wirtschaftliche Berufe (HWS) ist eine Berufsbildende höhere Schule (BHS) in Österreich.

Inhaltsverzeichnis

Bildungsinhalte und Schulprofile

Die fünfjährige Ausbildung an der Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe vermittelt ihren Absolventen Kenntnisse und Fertigkeiten, die zur Ausübung gehobener Berufe in den Bereichen Wirtschaft, Tourismus, Ernährung und Verwaltung befähigen.

Die offizielle Bezeichnung ist HLW. Die HLW gehört zum Bereich der Humanberuflichen Schulen in Österreich, der von Schüler/innen zwischen 14 und 19 Jahren besucht wird. Sie dauert 5 Jahre und schließt mit der Reife- und Diplomprüfung (entspricht Matura bzw. Abitur) ab, bietet neben einer Allgemeinbildung, eine wirtschaftliche und eine gastronomische Ausbildung, zwei bzw. drei lebende Fremdsprachen und schulautonome Ausbildungsschwerpunkte an (z. B. im Bereich des Tourismus).

Die Ablegung der Reife- und Diplomprüfung berechtigt zum Studium an Universitäten, Akademien und Fachhochschulen. Besonderes Augenmerk wird auf den berufsbezogenen Fremdsprachenunterricht gelegt.

Durch den schulautonom wählbaren Ausbildungsschwerpunkt wird eine Vertiefung der Ausbildung in touristischen/wirtschaftlichen Teilbereichen ermöglicht. Auf folgende Schlüsselqualifikationen wird Wert gelegt: Berufliche Mobilität, Flexibilität, Kreativität, Kritikfähigkeit, Soziales Engagement sowie Kommunikationsfähigkeit.

Schulen

  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe - Sozialmanagement (privat); Caritas Ausbildungszentrum, Seegasse 30, 1090 Wien [3]
  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe, Tourismus, Mode und Bekleidungstechnik Oberwart (HBLA Oberwart)[4]
  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und höhere gewerbliche Bundeslehranstalt Fachrichtung Mode und Bekleidungstechnik, Klagenfurt (HBLA Klagenfurt)[5]
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe St. Veit an der Glan (HLW St. Veit an der Glan)[6]
  • Höhere Bundeslehranstalt und Bundesfachschule für wirtschaftliche Berufe und Bundesfachschule für Mode Bekleidungstechnik, Salzburg (HLW/FM Salzburg Annahof)[7]
  • Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe Köflach (HLW Köflach)
  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe und höhere technische und gewerbliche Bundeslehranstalt Innsbruck (Ferrarischule)[8]
  • Höhere Bundeslehranstalt für Tourismus und wirtschaftliche Berufe Wien 13 Bergheidengasse (HLTW13)[9]
  • Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe Wien 10 Reumannplatz (HBLA 10)[10]

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Österreichische Schulformensystematik, Stand 2011/12
  2. Langform (Anstalten): 27.284 + Kollegs: 149 + Aufbaulehrgänge: 1.297 Schülerinnen und Schüler 2010/11 nach detaillierten Ausbildungsarten und Geschlecht, Statistik Austria (pdf)
  3. HLW Seegasse, Wien
  4. HBLA Oberwart
  5. HBLA Klagenfurt
  6. HLW St. Veit an der Glan
  7. HLW/FM Salzburg Annahof
  8. Ferrarischule Innsbruck
  9. HLTW13 Bergheidengasse
  10. HBLA10 Reumannplatz