Höllenstein (Wienerwald)

Höllenstein

BWf1

Höhe 645 m ü. A.
Lage Niederösterreich
Gebirge Wienerwald
Geographische Lage 48° 5′ 46″ N, 16° 11′ 15″ O48.09615833333316.187544444444645Koordinaten: 48° 5′ 46″ N, 16° 11′ 15″ O
Höllenstein (Wienerwald) (Niederösterreich)
Höllenstein (Wienerwald)
Höllensteinhaus 2009 nach dem Brand
Das Höllensteingebiet um das Jahr 1872 (Aufnahmeblatt der Landesaufnahme)

Der Höllenstein ist ein Berg im Wienerwald in Niederösterreich. Er hat eine Höhe von 645 m.

Das gesamte Gebiet liegt im Biosphärenpark des Wienerwaldes. Eigentümer des Mischwaldes sind größtenteils die Österreichischen Bundesforste.

Am bewaldeten Gipfel steht das Höllensteinhaus, ein Naturfreundehaus, mit dem Julienturm als Aussichtswarte, die 1880 errichtet und 1896 umgestaltet sowie, für eine bessere Fernsicht, erhöht wurde.[1]

Der Höllenstein ist ein beliebtes Ziel für Tagesausflügler aus dem Raum Wien. Der Gipfel liegt im Gemeindegebiet von Kaltenleutgeben; Aufstiege auf breiten Wanderwegen gibt es aber von verschiedenen Seiten. Die steileren Aufstiege beginnen bei Kaltenleutgeben und Wassergspreng, während die flacheren Aufstiege von Gießhübl oder von Sittendorf (Gemeinde Wienerwald) ausgehen.

Am 23. Juni 2007 brannte das Höllensteinhaus teilweise ab.[2] Kurze Zeit später, in der Nacht auf den 26. Juni 2007 brannte die Schutzhütte neuerlich, diesmal bis auf die Außenmauern ab. Im Jahr 2009 wurde die Hütte wieder neu aufgebaut und eröffnet.

Am südwestlichen Hang in Richtung Kaltenleutgeben befinden sich einige Höhlen in etwa 540 m ü. A., wovon die größte die Geoleshöhle ist. Sie wurde 1930 entdeckt. Der Name setzt sich aus den abgekürzten Vornamen der Forscher zusammen. In ihr wurden auf Grund archäologischer Forschungen im Jahr 1950 römische Keramikreste gefunden. Auch von hallstattzeitlichen Funden wurde berichtet.[3]

Einzelnachweise

  1. Correspondenzen. Mödling. Am Julienthurm.. In: Badener Bezirks-Blatt, 1. August 1896, S. 4, oben Mitte (Online bei ANNO)Vorlage:ANNO/Wartung/bbb
  2. Ausflugslokal Höllenstein ausgebrannt! Einsatzbericht des Roten Kreuzes Brunn
  3. Geoleshöhle in Radiästhetische Angaben und Geschichten über Mystische Plätze und Kraftplätze in Kaltenleutgeben

Literatur

Weblinks