HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach

HSG Bärnbach-Köflach
Voller Name Handball Spiel Gemeinschaft Raiffeisen Bärnbach/Köflach
Abkürzung(en) HSGBK
Gegründet
Vereinsfarben rot, weiß
Halle Sporthalle Bärnbach/Sporthalle Köflach
Plätze 1000
Trainer Ivan Hrupic
Liga Handball Liga Austria


Website www.hsgbk.at

Die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach (Handball Spiel Gemeinschaft Raiffeisen Bärnbach/Köflach) ist ein österreichischer Handballverein aus Bärnbach und Köflach in der Steiermark. [1]

Der Verein spielt derzeit in der höchsten österreichischen Handballliga, der Handball Liga Austria.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Die HSG Raiffeisen Bärnbach/Köflach, bestand ursprünglich aus zwei Vereinen. Aus dem HC Bärnbach und dem HC Köflach. Der HC Bärnbach wurde erstmals 1923 erwähnt. Bärnbach konnte sich zwei Meistertitel in der damaligen Staatsliga sichern (1974 und 1976). Der HC Köflach konnte 1982 den Meistertitel in der Staatsliga erringen. Im Jahr 1992 kam es zur Fusion der beiden Mannschaften, da man sich wirtschaftlich nicht mehr erhalten konnte. So entstand die HSG Bärnbach/Köflach. 1997/98 war man erstmals in der Lage um den Meistertitel zu kämpfen, am Ende wurde es der zweite Platz. In der darauffolgenden Saison konnte man die Erwartungen nicht erfüllen, man erzielte nur den fünften Platz. Die Saison 1998/99 sollte aber allen Fans in Erinnerung bleiben. Die Verpflichtung des Spielertrainers Janos Gyurka war ein voller Erfolg. Die Mannschaft um die damaligen Spieler Albrecher, Messner, Bocksrucker, Saubart, Gyurka, Sadowy, Czernysh, Grebien, Prettenthaler, Hergesell, Marka usw. konnte im entscheidenden letzten Spiel den ersten Titelgewinn in der Vereinsgeschichte feiern. In der darauf folgenden Saison konnte man die ungarischen Nationalspieler Istvan Gulyas und Imre Kiss verpflichten. In der Championsleague-Qualifikation scheiterte man nur knapp am ungarischen Spitzenverein Celje. Trotzdem durfte man am Ende der Saison wieder den Meistertitel feiern. Die darauffolgende Saison wurde mit dem Cupsieg gekrönt. Doch von dort an ging es abwärts. Spieler verließen den Verein usw. 2003/04 folgte der erstmalige Abstieg in die Bundesliga. In der Saison 2007/08 konnte man Othmar Pusterhofer von der SG Handball West Wien und Manfred Messner vom HC Lustenau zurückholen. Ab dieser Saison konnte man wieder um den Aufstieg mit reden. Andreas Albrecher, der Rekordspieler der HSG, beendete in dieser Saison seine aktive Karriere und wurde Sportdirektor. 2008/09 verpflichtete man Dean Pomorisac und Gerhard Prettenthaler wurde als Albrecher ersatz reaktiviert. Der Aufstieg wurde erst im letzten PlayOff-Spiel aus der Hand gegeben. 2009/10 war es dann soweit. Man konnte sich den Bundesligameistertitel sichern und schaffte im PlayOff den Aufstieg. Zur Aufstiegsmannschaft gehörten: Prettenthaler, Eichberger, Hrassnig, Zirkl, Kolar, Pomorisac, Pusterhofer, Krze, Jandl, Vodica, Messner, Zechner. Für die nächste Saison konnte man den slowakischen Teamspieler Juraj Niznan, den Tormann Rafael Sargant, Peter Mayr sowie Christian Grebien verpflichten. Die erste HLA Saison seit 7 Jahren begann schlecht. Zirka zur Saisonhälfte wurde Trainer Glaser entlassen, auf ihn folgte Hrupic. Man erreichte schließlich den vorletzten Platz im HLA-Grunddurchgang. Im PlayOff konnte man sich jedoch den Klassenerhalt sichern.

Erfolge

  • Österreichischer Meister 98/99, 99/00
  • Cup Sieger 2001
  • Österreichischer Vizemeister 97/98
  • Bundesliga Meister 08/09, 09/10
  • Wiederaufstieg in die HLA 09/10

Spieler bei den Meistertiteln

  • Andreas Albrecher - Tor
  • Gerhard Prettenthaler - Tor
  • Stefan Saubart - Flügel Links
  • Manfred Marka - Flügel Links
  • Alexander Czernysh - Aufbau Links
  • Markus Picher - Aufbau Links
  • Jochen Bocksrucker - Aufbau Mitte
  • Istvan Gulyas - Aufbau Mitte
  • Imre Kiss - Aufbau Rechts
  • Leszek Sadowy - Flügel Rechts
  • David Hergesell - Flügel Rechts
  • Manfred Messner - Kreis
  • Christian Grebien - Kreis
  • Janos Gyurka - Trainer & Abwehr

Weblinks

Einzelnachweise

  1. HLA Vereinsbeschreibung HSG Bärnbach-Köflach