Hallstätter Gletscher

Hallstätter Gletscher
Hallstätter Gletscher 1890

Der Hallstätter Gletscher (in früherer Zeit auch Karleisfeld genannt) ist der größte Gletscher des Dachsteingebirges. Er erstreckt sich direkt unterhalb des nördlichen Fußes des Dachsteins bis zum Eissee unterhalb der 2.205 m hoch gelegenen Simonyhütte. Östlich wird der Hallstätter Gletscher durch den Hohen Gjaidstein begrenzt. Am Zungenende westlich durch den Schöberl (2.426 m) markant abgeschlossen, oberhalb durch die Ostflanke des Süd-Nord-Zugs des Hohen Kreuzes mit 2.837 Metern begrenzt. Im obersten Drittel ist der markante Orientierungspunkt Eisstein vom Gletscher umflossen. An seiner Wurzel im Süden ist er auch vom Hunerkogel und den Dirndln abgegrenzt.

Außer dem Hallstätter Gletscher gibt es am Dachstein noch den Gosaugletscher und den Schladminger Gletscher.

Literatur

  • Roman Moser: Der Hallstätter Gletscher – heute der größte Gletscher der Nördlichen Kalkalpen. In: Oberösterreichische Heimatblätter 8 (1954) 1–2, S. 103 (Digitalisat).
  • Herbert Weingartner: Lehrpfad Hallstätter Gletscher – Ein Begleiter durch die Gebirgslandschaft am Dachstein. Atelier Tintifax, Breitenfurt.

47.47958613.611348Koordinaten: 47° 28′ 47″ N, 13° 36′ 41″ O