Hans Ankwicz-Kleehoven

Hans Ankwicz-Kleehoven (* 29. September 1883 in Böheimkirchen, Niederösterreich; † 1. Oktober 1962 in Wien) war ein österreichischer Kunsthistoriker und Generalstaatsbibliothekar.

Hans Ankwicz-Kleehoven studierte von 1902 bis 1906 Geschichte und Kunstgeschichte in Wien und Berlin. Anschließend trat er in den Staatsdienst und war in der Bibliothek des Unterrichtsministeriums tätig. Von 1915 bis 1918 leistete er als Freiwilliger Kriegsdienst. Von 1920 bis 1938 war er Kunstreferent der Wiener Zeitung. Im Jahr 1925 wurde er Vorstand der Bibliothek des Museums für Kunst und Industrie. 1939 wurde er wegen jüdischer Herkunft mütterlicherseits zwangspensioniert. 1945 wurde er Direktor der Bibliothek der Akademie der bildenden Künste Wien.

Schriften

  • Historische und kunsthistorische Arbeiten, unter anderem Cuspinians Briefwechsel, 1933
  • Hodler und Wien, 1950
  • Documenta Cuspiniana, 1957
  • J. Hoffmann, 1957
  • Der Wiener Humanist Johannes Cuspinian. Gelehrter und Diplomat zur Zeit Kaiser Maximilians I. Böhlau, Graz, Köln 1959.

Weblinks