Hans Georg von Hammerstein-Equord

Hans Georg von Hammerstein-Equord (* 17. September 1771; † 9. Dezember 1841 in Hildesheim) war ein Generalleutnant des Königreiches Westphalen.

Ab 1790 besuchte er die Universität Göttingen, führte aber ein durch Liebeshändel und Zweikämpfe gewürztes Leben. Als spanischer Mönch verkleidet, ging er ins Kloster Iburg.

1799 trat er in das K.k. Husarenregiment ein; er machte die Feldzüge in Deutschland bis zum Frieden von Lunéville mit und nahm dann seinen Abschied.

Er führte seinen alten Lebenswandel fort und zog nun als fahrender Sänger durch Italien.

Danach trat er in den Dienst König Jérômes von Westfalen. Am 29. Februar 1808 wurde er Eskadronchef. Im Herbst führte er als Oberst sein Regiment nach Spanien. Napoleon wollte es zunächst als zu schwach zurückschicken. Am 21. April 1809 ritt sein Regiment die feindliche Infanterie nieder.

1812 zog er als General nach Russland.

Er wurde, als sein Bruder William nach Österreich übertrat, verhaftet und blieb bis 1814 in einem französischen Gefängnis inhaftiert.

Danach ging er nach Equord, um seinen heruntergekommenen Grundbesitz zu bewirtschaften, geriet aber in Konkurs.

Siehe auch

Literatur

Weblinks