Hans Kalt (Politiker)

Hans Kalt (* 1922 in Wien; † 1. März 2009 ebenda) war ein österreichischer Politiker, Ökonom und Journalist.

Hans Kalt war nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs beteiligt am Wiederaufbau der Kommunistischen Partei Österreichs (KPÖ) in Wien. 1946 übernahm er die Leitung der KPÖ-Tageszeitung Volkswille in Kärnten und wurde dort später Landessekretär. Seine Partei vertrat er im Kärntner Landtag von 1964 bis 1970. Dem Zentralkomitee der KPÖ gehörte Hans Kalt seit 1961 an, von 1969 bis 1982 war er Chefredakteur des Zentralorgans Volksstimme, weswegen er wieder nach Wien umzog. Nach dem Tod von Walter Wachs übernahm Hans Kalt 1982 die Leitung der Finanzkommission der Partei und gehörte dieser bis 1990 an.

Hans Kalt veröffentlichte Schriften zu ökonomischen und historischen Themen.

Schriften

  • Um die Landeseinheit Kärntens. Kärntner Volksverlag, Klagenfurt 1947, DNB 574213058.
  • Wie frei sind die Sowjetmenschen? KPÖ, Wien 1977, DNB 948093072.
  • Das Finanzkapital in Österreich. Globus-Verlag, Wien 1985, ISBN 3-85364-158-X.
  • Neubeginn mit Marx. Die politische Ökonomie und die Veränderung der Welt. PapyRossa-Verlag, Köln 1993, ISBN 3-89438-058-6.
  • Ist die Wirtschaft noch zu steuern? PapyRossa-Verlag, Köln 1993, ISBN 3-89438-062-4.
  • Stalins langer Schatten: das Scheitern des sowjetischen Modells. PapyRossa-Verlag, Köln 1994, ISBN 3-89438-077-2.
    • verbesserte und erweiterte Auflage: In Stalins langem Schatten: zur Geschichte der Sowjetunion und zum Scheitern des sowjetischen Modells. PapyRossa-Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-89438-434-0.
  • Das Phänomen Jörg Haider. Neue-Impulse-Verlag, Essen 2000, ISBN 3-910080-24-3.

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