Hans Otto von Treskow

Hans Otto von Tresckow (* 1692; † 1756) war ein königlich-preußischer Generalmajor und Chef des Infanterie-Regiment Nr. 8 sowie Kommandant der Festung Stettin und Domprälat von Cammin.

Seine Eltern waren Otto Hilmar von Tresckow († 14. Februar 1719) und Anna Sabine von der Groeben, eine Tochter von Adam Christoph von der Groeben (1613–1662).

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Leben

Im Alter von 21 Jahren kam er in preußische Kriegsdienste. Am 15. März 1713 wurde er Hauptmann im Regiment Nr. 8 (Anhalt-Zerbst). Während des Pommernfeldzugs 1715/1716 kämpfte er bei der Belagerung von Stralsund. Er wurde weiter befördert und wurde 1742 Oberst. Im November 1745 wurde er zum Generalmajor ernannt. Im Ersten Schlesischer Krieg kämpfte er bei der Belagerung von Prag und in der Schlacht bei Hohenfriedberg. Danach kämpfte er in Oberschlesien mit General von Nassau. Im März 1747 wurde er Chef des Infanterie-Regiments Nr. 8. Im Januar 1751 erhielt zudem die Präbende von Cammin. Im Oktober 1752 erhielt er die Stelle als Kommandant von Stettin. Im Jahr 1754 suchte wegen seiner Erkrankung seine Entlassung nach und erhielt sie, dazu eine Pension. Er starb 1756.

Familie

Er war zweimal verheiratet. Seine erste Frau war eine von Stoß. Seine zweite Frau war Johanna Juliane Sophia von Lepel (* 15. August 1714; † 1770). Er heiratete sie 1747. Sie war die Witwe des Landrats Georg Wilhelm von Schöning und Tochter des Generals Otto Gustav von Lepel. Beide Ehen blieben ohne Kinder.

Literatur

  •  Anton Balthasar König: Hans Otto von Treskow. In: Biographisches Lexikon aller Helden und Militairpersonen. Band IV, Arnold Wever, Berlin 1791, S. 428 (Hans Otto von Treskow in der Google Buchsuche).
  • Hans Schöning,Kurd von Schöning, Geschichtliche Nachrichten von dem Geschlechte von Schöning

Weblinks