Hans Paarhammer

Johann Paarhammer (* 3. April 1947 in Hallwang) ist ein österreichischer römisch-katholischer Priester. Er war Generalvikar der Erzdiözese Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Nach der Matura 1966 am Erzbischöflichen Privatgymnasium Borromäum studierte Paarhammer Theologie und Philosophie an der Universität Salzburg. Nach seiner Priesterweihe 1971 feierte er seine Primiz in der Pfarrkirche St. Martin seines Heimatortes und wurde Kooperator in Gnigl und Strobl. 1976 promovierte er in Theologie im Fach Kirchenrecht. Von 1982 bis 1993 war er zudem Offizial des Diözesan- und Metropolitangerichts der Erzdiözese Salzburg, deren Vizeoffizial er seit 1977 war. Gleichzeitig war er Pfarrer von Koppl. 1977 bekam er einen Lehrauftrag an der Theologischen Fakultät der Universität Salzburg, deren Dekan er von 1987 bis 1989 war, habilitierte 1982 in Kirchenrecht an der Universität Graz, wurde 1982 ordentlicher Professor in Salzburg und 1983 wirklicher Konsistorialrat. Georg Eder ernannte ihn 1993 zum Generalvikar der Erzdiözese Salzburg und damit zum Nachfolger von Jakob Mayr, bis er 1999 durch Johann Reißmeier abgelöst wurde. 1996 wurde Paarhammer von Papst Johannes Paul II. zum Konsultor des Päpstlichen Rates für die Interpretation von Gesetzestexten ernannt. Von 1982 bis 1989 war er als Mitglied des Direktoriums und Präsidiums bei den Salzburger Hochschulwochen tätig. Paarhammer ist außerdem Ehrenmitglied der K.ö.St.V. Almgau Salzburg und der Prangerschützengesellschaft Hallwang.

Auszeichnungen

Festschriften

  • In mandatis meditari. Festschrift für Hans Paarhammer zum 65. Geburtstag, hrsg. von Stephan Haering, Johann Hirnsperger, Gerlinde Katzinger und Wilhelm Rees (Kanonistische Studien und Texte, Band 58), Duncker & Humblot, Berlin 2012 (mit Bibliographie), ISBN 978-3-428-13745-9.

Weblinks