Hans Rizzi

Hans Rizzi (* 3. Januar 1880 in Villach, Kärnten; † 16. November 1968 in Wien) war ein österreichischer Volkswirtschaftler sowie Beamter.

Leben

Der gebürtige Villacher Hans Rizzi wandte sich nach der Matura den Studien der Rechtswissenschaften, Staatswissenschaften und Philosophie an den Universitäten Wien, München und Heidelberg zu, 1904 erfolgte an der Universität Wien seine Promotion zum Dr. iur..

Hans Rizzi trat in der Folge in die Statistische Zentralkommission ein, 1906 wurde ihm die Leitung des Statistischen Landesamtes für Niederösterreich übertragen. Während des Ersten Weltkriegs war Hans Rizzi in der Ernährungsverwaltung eingesetzt, 1919 wechselte er in das Staatsamt für Finanzen, dort war er bis 1938 angestellt, zusätzlich fungierte er von 1923 bis 1938 als Staatskommissär der Oesterreichischen Nationalbank.

1945 wurde der parteilose Dr. Hans Rizzi zum Unterstaatssekretär im Staatsamt für Finanzen in der provisorischen Regierung Renner ernannt, im gleichen Jahr übernahm er in der Nachfolge von Eugen Kaniak das Amt des Präsidenten der Oesterreichischen Nationalbank, das er bis zu seiner Verabschiedung in den Ruhestand 1952 innehielt.

Literatur