Hans Schelkshorn

Hans Schelkshorn (* 3. Juni 1960 in Melk; vollständiger Name: Johann Schelkshorn) ist ein österreichischer Philosoph und römisch-katholischer Theologe.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Schelkshorn studierte römisch-katholische Theologie, Philosophie und Klassische Philologie an der Universität Wien und an der Eberhard Karls Universität Tübingen.[1] 1989 promovierte er mit einer Arbeit zu dialogischem Denken und politischer Ethik an der Katholisch-Theologischen und 1994 mit einer Arbeit zu den philosophischen Ethiken von Karl-Otto Apel und Enrique Dussel an der Geisteswissenschaftlichen Fakultät der Universität Wien. 2007 wurde er im Fach Philosophie habilitiert. Seit 1990 als Assistent und seit 2000 als Assistenzprofessor tätig, ist Schelkshorn seit 2007 außerordentlicher Universitätsprofessor an der Universität Wien am Institut für Christliche Philosophie.

Werke (Auswahl)

  • Ethik der Befreiung. Einführung in die Philosophie Enrique Dussels. Herder, Freiburg/Basel/Wien 1992.
  • Diskurs und Befreiung. Studien zur philosophischen Ethik von Karl-Otto Apel und Enrique Dussel (= Studien zur Interkulturellen Philosophie. Band 6). Rodopi, Amsterdam/Atlanta 1997.
  • Entgrenzungen. Ein europäischer Beitrag zum Diskurs der Moderne. Velbrück Wissenschaft, Weilerswist 2009.
  • mit Gunter Prüller-Jagenteufel, Franz Helm, Christian Tauchner (Hrsg.): Theologie der Befreiung im Wandel. Revisionen – Ansätze – Zukunftsperspektiven (= Concordia Monographien. Band 51). Verlagsgruppe Mainz, Aachen 2010.
  • Geld. Wiener Gesellschaft für interkulturelle Philosophie, Wien 2010.

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Universität Wien: Johannes Schelkshorn