Hans Ströbitzer

Hans Ströbitzer (* 2. April 1930 in Strengberg) ist ein österreichischer Journalist und Autor.

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Leben

Ströbitzer studierte Staatswissenschaften. Er war von 1964 bis 1995 Chefredakteur der Niederösterreichischen Nachrichten. In dieser Zeit steigerte er die Auflage von 90.000 auf 600.000 Exemplare.[1] Er schrieb 17 Jahre lang Kommentare für Radio Niederösterreich. Von 1970 bis 1981 war er außerdem Schriftleiter der Fachzeitschrift Information und Meinung. Ströbitzer war unter anderem Vorstandsmitglied des Verbands Katholischer Publizisten.[2] Der Journalist Stefan Ströbitzer ist sein Sohn.[3]

2010 wurde Ströbitzer mit dem Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst I. Klasse ausgezeichnet.[4] Landeshauptmann Erwin Pröll würdigte Ströbitzer als „Leitfigur für Generationen von Journalisten“.[5]

2011 erhielt er den Niederösterreichischen Kulturpreis in der Kategorie Erwachsenenbildung.[6]

Ströbitzer lebt in St. Pölten.[7]

Veröffentlichungen (Auswahl)

  • Wer regiert Niederösterreich. 1974−1979. Verlag Niederösterreichisches Pressehaus, St. Pölten 1978 (6. Auflage) ISBN 3-85326-438-7
  • Unser Niederösterreich. Vom Armenhaus Europas zur Top-Region. Landesverlag, St. Pölten 2002 ISBN 3-85214-770-0 (mit Herbert Waldhauser)
  • Christliche Arbeitnehmer- und Gewerkschaftsbewegung im Spiegel der Zeit. Am Beispiel Niederösterreichs. Residenz Verlag, St. Pölten 2009 ISBN 978-3-7017-3177-0
Herausgeberschaften

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Bundeskanzler Faymann verleiht Hans Ströbitzer das Österreichische Ehrenkreuz für Wissenschaft und Kunst I. Klasse, Presseaussendung des Bundeskanzleramts vom 30. April 2010
  2. Pressemitteilung des Residenz Verlags vom 2. April 2010
  3. Elisabeth Horvath:Kommt was Besseres nach? In: Der Österreichische Journalist, Ausgabe 8/9 2011
  4. Langjähriger NÖN-Chefredakteur Ströbitzer geehrt In: Der Standard online vom 29. April 2010
  5. noe.gv.at vom 30. April 2010
  6. NÖN.at. vom 21. November 2011
  7. Biografische Angaben beim Residenz Verlag