Hans Wellmann (Linguist)

Hans Wellmann (* 3. Juni 1936 in Suttorf, Niedersachsen; † 1. März 2012 bei Augsburg) war ein deutscher Linguist und Germanist. Nach seinem Abitur am Max-Planck-Gymnasium Bielefeld studierte er von 1956-1958 Chemie in Würzburg, von 1958-1963 in Bonn Sprachwissenschaft, Literaturwissenschaft, Philosophie und Geographie. 1963-1964 war er Wissenschaftlicher Assistent für das Fach Geographie an der TH Aachen, bevor er bis 1967 als Assistent im Fach Germanistik in Bonn tätig wurde und in diesem Jahr das über Thema „Kollektiva und Sammelwörter im Deutschen“ promovierte.

Nachdem er an Forschungsprojekten am Institut für Deutsche Sprache mitgewirkt und einen Lehrauftrag an der Universität Innsbruck angenommen hatte, habilitierte er sich dort im Jahre 1976. Noch im selben Jahr wurde er ordentlicher Professor für Germanistische Linguistik an der Universität Osnabrück. 1978 - 2004 war er ordentlicher Professor für Deutsche Sprachwissenschaft an der Uni Augsburg. Seit 2004 war er emeritiert.

Wellmann war Autor und Herausgeber zahlreicher Veröffentlichungen.

Er verstarb am 1. März 2012.[1][2]

Inhaltsverzeichnis

Auszeichnungen

Schriften (Auswahl)

  • Kollektiva und Sammelwörter im Deutschen, 1969
  • Deutsche Wortbildung - Teil 2: Das Substantiv, 1975
  • Synchrone und diachrone Aspekte der Wortbildung im Deutschen, 1993
  • Grammatik, Wortschatz und Bauformen der Poesie in der stilistischen Analyse ausgewählter Texte, 1998

Weblinks

Einzelnachweise

  1. Langenscheidt-Verlag: Nachruf an Hans Wellmann auf den Seiten des Langenscheidt-Verlags. Abgerufen am 26. März 2012.
  2. Universität Augsburg: Nachruf an Hans Wellmann auf den Seiten der Universität Augsburg. Abgerufen am 26. März 2012.