Harald Grosse

Harald Grosse (* 1944 in Wien) ist ein österreichischer außerordentlicher Universitätsprofessor für Theoretische Physik im Ruhestand an der Universität Wien.

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Leben und Wirken

Nach der Matura mit Auszeichnung 1963 studierte Grosse an der Universität Wien Physik und Mathematik und arbeitete danach am dortigen Institut für Theoretische Physik bei Professor Walter Thirring, einem der international führenden Vertreter der Mathematischen Physik. Er war Gastwissenschaftler am CERN in Genf tätig. 1980 wurde er an der Universität Wien habilitiert und 1986 ebendort zum außerordentlichen Universitätsprofessor für Theoretische Physik berufen. Im Wintersemester 2000/01 hatte Grosse eine Leibniz-Professur der Universität Leipzig inne.[1] Einen Ruf auf eine Professur an die Universität Graz lehnte er 2001 ab. Neben seiner Tätigkeit an der Universität Wien wirkte Grosse auch am Erwin-Schrödinger-Institut für Mathematische Physik. 2009 trat Grosse in den Ruhestand.[2]

Preise und Auszeichnungen

Grosse erhielt 1981 den Ludwig-Boltzmann-Preis der Österreichischen Physikalischen Gesellschaft.

Schriften

  • Models in statistiscal physics and quantum field theory, Springer Verlag 1988 (Trieste notes in physics)
  • mit André Martin Particle physics and the Schrödinger equation, Cambridge University Press 1997

Einzelnachweise

  1. Antritts-Vorlesung des 13. Leibniz-Professors: Symmetrie und Symmetriebrechung in der Physik, Pressemitteilung der Universität Leipzig
  2. Universität Wien, Pensionierungen 2009

Weblinks