Harald Stefan

Harald Stefan (* 12. September 1965 in Wien) ist ein österreichischer Politiker (FPÖ). Er war von 2001 bis 2008 Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat und ist seit 2008 Abgeordneter zum österreichischen Nationalrat.

Inhaltsverzeichnis

Schulische und berufliche Laufbahn

Harald Stefan besuchte von 1971 bis 1975 die Volksschule in Maria Enzersdorf-Südstadt und absolvierte danach von 1975 bis 1983 das Bundesgymnasium in Mödling, das er 1983 mit der Matura abschloss. Danach leistete er seinen Präsenzdienst (Einjährig-Freiwilliger) ab und wurde Oberleutnant der Reserve. In der Folge studierte Stefan Rechtswissenschaften an den Universitäten Wien und Salzburg und schloss 1989 sein Studium ab. Nach seinem Gerichtsjahr trat er 1990 in die Notariatskanzlei Dr. Friedrich Stefan in Wien-Simmering ein und war bis 2002 Notariatskandidat. Seit 2003 ist Harald Stefan Notar in Wien-Simmering.

Politische Laufbahn

Harald Stefan engagierte sich während seines Studiums beim Ring Freiheitlicher Studenten, war Bundesobmann-Stellvertreter und Mitglied im Zentralausschuss der Österreichischen Hochschülerschaft. Er ist seit 1990 Mitglied der FPÖ, arbeitet seit 1995 in der Bezirksleitung Simmering und wurde 1997 zum Obmann der Bezirksguppe gewählt. Zwischen 2001 und 2008 war Stefan Abgeordneter zum Wiener Landtag und Gemeinderat, 2002 wurde er Referent für Öffentlichkeitsarbeit der FPÖ-Wien. Im Mai 2006 wurde Stefan zum Landesparteiobmannstellvertreter der FPÖ Wien gewählt, seit 2007 ist er zudem Bundesparteiobmannstellvertreter der FPÖ. Er vertritt die FPÖ seit dem 28. Oktober 2008 im Nationalrat.

Kontroversen

In der Sitzung des Nationalrates am 4. Februar 2011 während der Parlamentsreden der Abgeordneten Peter Pilz und Stefan Petzner tätigte er Zwischenrufe, die die beiden als so beleidigend empfanden, dass sie seinen Rücktritt forderten.[1]

Privates

Harald Stefan hat drei Kinder. Er ist Mitglied der Burschenschaft Olympia.

Einzelnachweise

  1. Thomas Prior: Nationalrat: Zwischen "Gulag" und "Olympia". In: Die Presse.com. 7. Februar 2011, abgerufen am 27. Februar 2011.

Weblinks