Haunoldstein

Haunoldstein
Wappen von Haunoldstein
Haunoldstein (Österreich)
Haunoldstein
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Sankt Pölten-Land
Kfz-Kennzeichen: PL
Fläche: 9,91 km²
Koordinaten: 48° 12′ N, 15° 27′ O48.19515.456666666667250Koordinaten: 48° 11′ 42″ N, 15° 27′ 24″ O
Höhe: 250 m ü. A.
Einwohner: 1.037 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 104,64 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3384
Vorwahl: 02749
Gemeindekennziffer: 3 19 11
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Wienerstraße 2
3384 Haunoldstein
Website: www.haunoldstein.at
Politik
Bürgermeister: Hubert Luger (ÖVP)
Gemeinderat: (2010)
(15 Mitglieder)
10 ÖVP, 3 SPÖ, 2 FPÖ
Lage der Gemeinde Haunoldstein im Bezirk Sankt Pölten-Land
Altlengbach Asperhofen Böheimkirchen Brand-Laaben Eichgraben Frankenfels Gerersdorf Hafnerbach Haunoldstein Herzogenburg Hofstetten-Grünau Inzersdorf-Getzersdorf Kapelln Karlstetten Kasten bei Böheimkirchen Kirchberg an der Pielach Kirchstetten Loich Maria-Anzbach Markersdorf-Haindorf Michelbach Neidling Neulengbach Neustift-Innermanzing Nußdorf ob der Traisen Ober-Grafendorf Obritzberg-Rust Prinzersdorf Pyhra Rabenstein an der Pielach Schwarzenbach an der Pielach Weinburg Statzendorf Stössing Traismauer St. Margarethen an der Sierning Weißenkirchen an der Perschling Wilhelmsburg (Niederösterreich) Wölbling St. Pölten NiederösterreichLage der Gemeinde Haunoldstein im Bezirk Sankt Pölten-Land (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
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(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Haunoldstein ist eine Gemeinde mit 1037 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Bezirk Sankt Pölten-Land in Niederösterreich.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Haunoldstein liegt im Mostviertel in Niederösterreich. Die Fläche der Gemeinde umfasst 9,88 Quadratkilometer. 18,54 Prozent der Fläche sind bewaldet.

Katastralgemeinden sind Eibelsau, Eidletzberg, Groß Sierning, Haunoldstein, Osterburg, Pielachhäuser und Pottschollach.

Nachbargemeinden

Dunkelsteinerwald Hafnerbach
Loosdorf Nachbargemeinden
Markersdorf-Haindorf

Namensherkunft

Der Name des Ortes scheint erstmals 1161 auf und wird 1235 im Urkundenbuch des ehemaligen Chorherrensitftes in St. Pölten "Hunoldstain" genannt. Die Schreibweise ändert sich im Laufe der Jahrhunderte mehrmals von "Heinrichstein"; 1578 "Hainoldstein" bis zum heutigen Haunoldstein. Etymologisch deutet der Name auf eine Burg, die einem "Hunold" gehört hat, hin. Mit Stein oder Steina wrid im germanischen wörtlich ein steiniger, felsiger, wenig fruchtbarer Boden bezeichnet.

Geschichte

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum. Der Ort wird erstmals 1161 urkundlich erwähnt. Die Kirche auf dem Kirchenberg zu Haunoldstein wurde erstmals 1147 erwähnt; seit 1367 obliegt den Besitzern der Osterburg das Patronat. Die Burg wechselte in der Zeit von 1514 bis 1668 mehrmals die Besitzer und wurde dann von Fürst Raimund von Montecuccoli gekauft. Die Osterburg blieb bis 1983 im Familienbesitz der Grafen Montecuccoli. Selbständig ist die Gemeinde seit 1850. Mit der Errichtung der Reichsstraße (heute B1) und der Westbahn 1892 entwickelte sich Groß Sierning zum Hauptort der Gemeinde.

Einwohnerentwicklung

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 940 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 852 Einwohner, 1981 789 und im Jahr 1971 700 Einwohner.

Politik

Bürgermeister der Gemeinde ist Hubert Luger, Vizebürgermeister Josef Anzenberger und Amtsleiterin Manuela Damböck. Im Gemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl 2010 bei insgesamt 15 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 10, SPÖ 3, FPÖ 2, andere keine Sitze.

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Freiwillige Feuerwehr

Die FF Haunoldstein wurde im Jahre 1888 gegründet.Das Feuerwehrhaus befindet sich direkt an der B1 in der KG Groß Sierning. Der Mannschaftsstand umfasst 74 Feuerwehrmitglieder, davon 65 im aktiven Dienst und 9 Reservisten.

Wirtschaft und Infrastruktur

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 27, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 27. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 438. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 47,44 Prozent.

Weblinks

 Commons: Haunoldstein – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien