Hedwig Neven DuMont

Hedwig Neven DuMont, 2012

Hedwig Neven DuMont geb. Prinzessin von Auersperg (* 9. August 1946 in Seekirchen[1]) ist die Ehefrau des Kölner Verlegers Alfred Neven DuMont und wird in der Öffentlichkeit als sozial engagierte Bürgerin wahrgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Familie

Hedwig Neven DuMont ist eine Tochter des Karl Prinz von Auersperg und der Dolmetscherin Elisabeth von Gutmannsthal-Benvenuti. 1952, als sie fünf Jahre alt war, ließen sich die Eltern scheiden, worauf der Vater 1953 in London Penelope Gibson, Tochter eines königlich großbrit. Captains der Garde, und die Mutter 1956 in München Wilhelm Graf von Magnis heiratete. 1966 heiratete Hedwig Neven DuMont in Forsbach bei Köln Alfred Neven DuMont.[2] Mit ihm hat sie drei Kinder. Sohn Markus Neven DuMont (1967–1995), Tochter Isabella Neven DuMont (* 1968) und Sohn Konstantin Neven DuMont (* 1969). Ihr Sohn Markus studierte an der Kunsthochschule für Medien Köln und nannte sich als Künstler in seinen letzten Lebensjahren Spiridon Neven DuMont. Ihm gewidmet ist der vom Ehepaar Neven DuMont gestiftete Spiridon-Neven-DuMont-Preis zur Förderung junger Künstler an der Kunsthochschule für Medien (KHM).

Engagement

  • Neven DuMont ist seit vielen Jahren Vorsitzende des Vereins „Wir helfen“, Köln, und seit der Gründung im Jahr 2001 auch des Vereins „Wir helfen“ Halle.[3]
  • Sie engagiert sich unter anderem im Kuratorium des „Zentrums für Frühförderung und Frühbehandlung“, als Vizevorsitzende im Förderverein des Kölner Kinderschutzbundes und als Schirmherrin des Weltkindertages.[4]
  • Ihre Mithilfe im Vorstand des Vereins Rom e. V. für die Rechte der Roma machte (laut Günter Wallraff) die Errichtung der Schule »Amaro Kher« für Sinti und Roma erst möglich.[5]

Kritik

Vereinzelt wird das Wirken von Hedwig Neven DuMont kritisiert. In einem Blog-Beitrag von 2009 wurde eine Sammelaktion des Vereins „Wir helfen“, Halle und der Mitteldeutschen Zeitung als verlogen, heuchlerisch und zynisch bezeichnet.[6]

Veröffentlichungen

Auszeichnungen

  • Im Juli 2011 wurde bekanntgegeben, dass Hedwig Neven DuMont im Herbst des Jahres gemeinsam mit Kurt Holl die alternative Ehrenbürgerschaft Kölns verliehen wird.[7] In der Begründung des Bürgerkomitee „Alternative Kölner Ehrenbürgerschaft“ heißt es: „wir ehren sie als eine Frau, die jenseits aller beruflichen Interessen und politischen Pflichten zum Erhalt und zum Ausbau einer solidarischen Gesellschaft beiträgt.“
  • 2009 erhielt sie den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.
  • 2006 wurde sie für ihr Engagement mit dem Großen Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland (Bundesverdienstkreuz) ausgezeichnet.

Einzelnachweise

  1. http://genealogy.euweb.cz/auersperg/auersperg7.html
  2. Genealogisches Handbuch des Adels, Fürstliche Häuser Band XV, Limburg (Lahn) 1997, S. 148 f.
  3. wir helfen - die Lobby für Kinder in Not auf der Homepage der Mediengruppe M. DuMont Schauberg
  4. Auszeichnung - Zwei alternative Ehrenbürger; Kölner Stadtanzeiger, 18. Juli 2011
  5. Hedwig Neven DuMont wird alternative Ehrenbürgerin; Express.de, 18. Juli 2011
  6. ad sinistram-Blog: Einsatz gegen ein Naturgesetz, 18. Oktober 2009
  7. Auszeichnung als Anstoß; Kölnische Rundschau, 19. Juli 2011

Weblinks