Heidentor (Carnuntum)

Georeferenzierung Karte mit allen Koordinaten: OSM, Google oder Bing

hf

Heidentor
Limes Pannonia prima
Abschnitt Strecke 2
Datierung (Belegung) 4. Jahrhundert n. Chr
Typ Triumphalmonument (Quadrifrons)
Größe a) Fläche: 16,2 × 16,2 m
b) Höhe: 15 m
Bauweise Steinbauweise
Erhaltungszustand Beide westlichen Pfeiler und ein Durchgangsbogen erhalten,
Statuenbasis im Zentrum rekonstruiert,
Mauerreste wurden restauriert und konserviert
Ort Bad Deutsch Altenburg
Geographische Lage 48° 6′ 14,4″ N, 16° 51′ 15,5″ O48.10399416.854312
Vorhergehend Legionslager/Kastelle Carnuntum (westlich)
Anschließend Kleinkastell Stopfenreuth (östlich)
Modell des rekonstruierten Quadrifrons
Älteste bekannte Darstellung des Heidentors von Clemens Beuttler (um 1655)
Das schon schwer beschädigte Monument auf einem Stich von Rudolf von Alt (um 1840)
Heidentor im Größenvergleich mit einem Menschen, Blick nach Osten
Heidentor mit rekonstruierten Statuensockel, Blick nach Westen
Umrissüberlagerung auf einer Schautafel
Restaurierter Figurensockel im Zentralraum
Fundamenteinfassungen der Ostpfeiler
Östlicher Versturzblock nach der Neupositionierung 1998 bis 2001
Schaufenster und Kämpfersims an der Innenseite des NW-Pfeilers
Reste der Fassadendekoration der Attika an der Westseite
Weihealtar an Jupiter
Dianaaltar
Informationstafel Kleinfunde am Schaugelände
Informationstafel Bausubstanz am Schaugelände
Informationstafel Grundriss am Schaugelände
Blick vom Norden auf das Schaugelände

Das Heidentor ist ein spätantikes Siegesdenkmal aus dem 4. Jahrhundert n. Chr. in der niederösterreichischen Marktgemeinde Petronell-Carnuntum und steht in unmittelbarer Nähe des römischen Carnuntum, einem bedeutenden Legionslager am Limes Pannonicus und Hauptstadt der Provinz Oberpannonien. Obwohl zu zwei Dritteln zerstört, wirkt die Ruine auf ihre Besucher auch heute noch sehr imposant und hat besser als alle anderen Bauwerke der antiken Metropole die Zeiten überdauert. Zwischen den Jahren 1998 und 2001 wurde das Denkmal mit großen technischen Aufwand untersucht und anschließend nach den neuesten wissenschaftlichen Methoden von Grund auf restauriert und konserviert.

Inhaltsverzeichnis

Name

Die Benennung des Monumentes als „heydnisch Tor“ kam im Mittelalter auf, da der Volksglaube alles römische als heidnisch bezeichnete, in weiterer Folge nahm man an, dass es das Grabmal eines Riesen sein musste. Ein Mönch aus Colmar verfasste im 13. Jahrhundert eine "Beschreibung der deutschen Lande", in der auch das Heidentor erwähnt wird:

Dieses Land nennt man Theutonia nach dem Riesen Theuto, der sich dort aufhielt; sein Grabmal zeigt man den Reisenden in der Nähe von Wien.

Descriptio Theutoniae

Der Vierpfeilerbau muss zu dieser Zeit etwas besser oder vielleicht noch vollständig erhalten gewesen sein und wurde deshalb wohl als Mausoleum angesehen. In der Nähe von Wien gab es damals auch kein Gebäude, der mit dem Heidentor vergleichbar gewesen wäre.[1]

Datierung und Funktion

Historischer Kontext und Funktion des Bauwerkes konnten lange nicht geklärt werden. Frühere Einordnungsversuche als Stadt- oder eine Art Straßentor, das eine Kreuzung überspannte, sowie als Grabmonument und Ehrenbogen (auch der ungarische Wissenschaftler Sándor Soproni hielt es für ein Denkmal „von unbedingt kultischem und symbolischem Charakter“), der an eine historisch bedeutsame Zusammenkunft römischer Kaiser im Jahre 308 n. Chr. erinnern sollte, mussten wieder verworfen werden.

Die Auswertungen der Grabungsergebnisse sowie die Analyse seiner Baustruktur ergaben, dass das Monument der spätrömischen Periode zuzurechnen ist und nicht vor der Mitte des 4. Jahrhunderts n. Chr. erbaut worden sein konnte. Die Fundzusammensetzung bestätigte auch, dass der Bauplatz überwiegend im späten 4. und frühen 5. Jahrhundert frequentiert wurde. Auch wäre es undenkbar, dass ein im Heidentor verbauter Weihealtar des Oberhauptes des römischen Pantheons, des Jupiter Optimus Maximus, vor der Regierungsperiode Constantius’ II. und der Erlassung seiner antiheidnischen Gesetze (354? und 356) dafür verwendet werden konnte. Es wird nun angenommen, dass die Errichtung des Monumentes 60 bis 80 Jahre später, in die Zeit der Alleinregierung von Kaiser Constantius II., genauer in die 50er Jahre des 4. Jahrhunderts zu datieren ist. Darauf weist auch eine Textpassage bei Ammianus Marcellinus hin, in der erwähnt wird, dass Constantius

…unter hohen Kosten Triumphbögen [...] an den Flussgrenzen in Gallien und Pannonien errichten und auf ihnen Inschriften über seine Taten anbringen ließ, damit die Menschen von ihm lesen sollten, so lange die Denkmäler stünden.

Ammianus Marcellinus

Dies fällt auch in die Zeit der Usurpation des Magnentius, 353 n. Chr.; nach seiner Beseitigung versuchte Constantius die Reichseinheit wieder herzustellen. 357 bis 359 hielt sich der Kaiser in Sirmium auf, von wo aus er Feldzüge gegen die Stämme der Quaden, Sarmaten und Limiganten führte. Nach deren erfolgreichen Abschluss hielt er dort auch einen Triumphzug ab und ließ einige Kastelle am mittleren Donaulimes wieder instandsetzen. Mit dem Bau dieses Siegesdenkmals wurde zum letzten Mal ein markantes Zeichen der uneingeschränkten Macht und Unbesiegbarkeit Roms an diesem Abschnitt des hart umkämpften pannonischen Limes gesetzt, dies ganz besonders in einer Zeitperiode, in der das Römische Reich großen Umwälzungsprozessen und dramatischen politischen Veränderungen ausgesetzt war.

Vermutlich stand das Monument an einer stark befahrenen Straßenkreuzung im Stadtgebiet Carnuntums, trotzdem schließt das Vorhandensein des zentralen Figurensockels eine Durchgangsfunktion aus, es diente wohl nur als eine Art Baldachin für die Kaiserstatue.[2]

Entwicklung

Die Region um ein – bis heute nicht lokalisiertes – keltisches Siedlungs- und Machtzentrum, das der Historiker Velleius Paterculus als „locus regni Norici“ bezeichnete, wurde ab dem 1. Jahrhundert n. Chr. zum Sammelpunkt für die Expansion der Römer ins freie Germanien (Barbaricum). Der daran anschließende Aufstieg Carnuntums hing eng mit seiner günstigen Lage am Kreuzungspunkt zweier transkontinentaler Handelsrouten zusammen, hier vor allem der Wasserweg der Donau, der den Westen und Osten des Römischen Reiches verband, auf der anderen Seite die Bernsteinstraße, eine bedeutende Nord-Süd-Route, die bei Carnuntum die Donau überquerte und den unwirtlichen, wenig entwickelten Norden Europas mit den alten Handels- und Handwerkszentren in Italien und am Mittelmeer verband. An den Ausläufern der kleinen Karpaten, an denen vorbei die Donau die Hainburger Pforte (Porta Hungarica) durchströmt, entwickelte sich somit rasch einer der wichtigsten Siedlungs- und Verteidigungsschwerpunkte in den nördlichen Provinzen des Reiches. Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang auch, dass das Monument nicht direkt am Rand der Limesstraße (via iuxta Danuvium) oder an der Bernsteinstraße platziert wurde, sondern vielmehr zwischen diesen beiden sehr stark frequentierten Verkehrswegen errichtet wurde.

Bis ins frühe 5. Jahrhundert gelang es Rom unter großen Anstrengungen, die obere und mittlere Donaugrenze zu halten. Nach dem Untergang des Weströmischen Reiches wurden Legionslager und Zivilstadt aufgegeben und verfielen. Die Gebäude wurden demoliert und ihr Baumaterial zweitverwendet – sogar im Mauerwerk des Wiener Stephansdoms konnten Steine aus Carnuntum nachgewiesen werden. Durch die jahrhundertelange Verwitterung von angewehten Pflanzenmaterial wurden die meisten Fundament- und Mauerreste allmählich überdeckt (das heutige Bodenniveau liegt ca. eineinhalb Meter über dem antiken). Das Heidentor blieb im Gegensatz dazu aber bis heute weithin sichtbar.

Forschungsgeschichte

Als eines der eindrucksvollsten Bauwerke aus der römischen Vergangenheit Österreichs war das Monument schon lange vorher ein Anziehungspunkt für Reisende, Künstler, Forscher und interessierten Laien. Es wurde durch jahrhundertelangen Steinraub und vor allem durch eine Sprengung mit Schwarzpulver, die entweder im 15. Jahrhundert oder im Türkenkrieg von 1529 vorgenommen wurde, schwer beschädigt.[3] Durch den sukzessiven Abriss des Gebäudes versuchte man vor allem an die begehrten größeren Quaderblöcke heranzukommen, deren Lage offensichtlich genau bekannt war. Man hatte sich dabei teilweise sogar bis zum Gussfundament vorgearbeitet.[4] Im 16. Jahrhundert stellte der Arzt und Humanist Wolfgang Lazius erstmals Überlegungen zu seiner Funktion an (Stadttor oder Triumphbogen?) und beschrieb u.a. auch die Lage des antiken Monumentes:

Vorhanden ist noch mitten auf dem Felde der Überrest eines gewaltigen Tores, von dem das Dorf nur einen Steinwurf weit gelegen ist, nicht so weit von der Grenze Österreichs und Ungarns entfernt, benannt nach der heiligen Petronella

Wolfgang Lazius: Chronika des Erzherzogtums Oesterreich under Enns 1551

Die klassische Ansicht als vermeintlicher Torbogen gilt frühestens seit dieser Zeit als gesichert. Die erste (bekannte) bildliche Darstellung von Clemens Beuttler entstand in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts. Die Forschungsreisenden Richard Pococke und Jeremiah Milles besichtigten 1736 bis 1737 das Heidentor und interpretierten es als Überrest eines Quadrifrons. Weiters fiel ihnen die hohe Anzahl von Spolien im Mauerwerk auf. Einer – historisch nicht gesicherten – Überlieferung nach soll Kaiser Franz Stephan von Lothringen um 1775 den Schutz des Monumentes vor weiteren Zerstörungen angeordnet haben. Dennoch wurden in der Folge weiterhin Steinblöcke aus den Pfeilern herausgebrochen. In einem 1837 von Rudolf von Alt gemalten Aquarell werden die beiden Pfeiler als schon sehr stark ausgedünnt dargestellt. Um die Mitte des 19. Jahrhunderts hatte die Zerstörung ein so dramatisches Ausmaß erreicht, dass öffentliche Aufrufe zu seiner Erhaltung ergingen.[5] 1850 verhinderte der Schwechater Industrielle Anton Widter die Sprengung der beiden letzten verbliebenen Pfeiler und finanzierte die provisorischen Stabilisierungsbauten am Heidentor. Vermutlich wurden dabei auch erste archäologische Untersuchungen vorgenommen. Durch eine von Josef Dell 1891 durchgeführte Versuchsgrabung geriet das Monument neuerlich in den Fokus des öffentlichen Interesses. Dell entdeckte dabei die Reste des zentralen Statuensockels und deutete die Ruine als antiken Grabbau.

Die Sicherungsmaßnahmen Widters leiteten die schrittweise Veränderung des Gesamtbildes der Ruine ein, die im 20. Jahrhundert dann massiv vorangetrieben wurden. 1907 durchgeführte Grabungen führten zu keinen neuen Erkenntnissen. Der größte Teil des durch Zusammensturz bzw. beim Abbruch der beiden anderen Pfeiler entstandenen Schutts (ca. 400 m³) wurde aber unglücklicherweise ohne vorherige Untersuchung abtransportiert und ging so für die Forschung unwiederbringlich verloren. 1955 wurde durch Erich Swoboda im Südwesten des Areals ein mehrräumiges Gebäude teilweise aufgedeckt, vielleicht ein Indiz dafür, dass das Monument noch im dicht bebautem Teil der Stadt stand. Die seit 1985 zu beobachtende rapide Verschlechterung der Bausubstanz erforderte dringend eine Generalsanierung des Gebäudes. 1998 bis 2001 wurde daher ein umfassendes Projekt zur archäologische Begutachtung und Restaurierung in Angriff genommen. Um das Areal vollständig untersuchen zu können, mussten dafür die beiden verstürzten Gussmauerblöcke um einige Meter nach Osten verhoben werden. In erster Linie wurden bei den Grabungen die Pfeilerfundamente, der Zentralraum mit Figurensockel, die Außenflächen und das nähere Umfeld ergraben. Der Rundsockel der Kaiserstatue wurde von den Archäologen bis in die untersten Scharen abgetragen. Vier der insgesamt ursprünglich sechs Blöcke waren noch in situ vorhanden. Reste eines Fußbodens oder einer Pflasterung des Zentralraumes konnten nicht nachgewiesen werden.

Befunde

Das Monument befindet sich auf einer etwas höher gelegenen Terrasse, an der Kreuzung von zwei Verbindungsstraßen, von denen eine die Limesstraße mit der Bernsteinstraße verband. Der Standort wurde offensichtlich nach topografischen und städtebaulichen Gesichtspunkten ausgewählt. Das Achsenkreuz des Quadrifrons ist exakt an den Himmelsrichtungen ausgerichtet, was auch auf ein Gründungsritual schließen lässt. Das Größenverhältnis 3:4 zeigt die Absicht des Architekten, die Proportionen des Heidentores möglichst präzise aufeinander abzustimmen. Die für den Bau verwendete Maßeinheit entsprach dem ca. 29,62 cm langen römischen Fuß (pes Romanus). Durch bautechnische Vergleiche mit dem ebenfalls aus der Zeit von Constantius II. stammenden Janusbogen in Rom war es möglich, das Aussehen des Monumentes annähernd zu rekonstruieren.[6]

Das Quadrifrons stand auf vier massiven, quadratischen Pfeilern, die durch ein Kreuztonnengewölbe miteinander verbunden waren. Seine Fläche betrug 16,2 × 16,2 m, die 4,35 m breiten Pfeiler standen in einem Abstand von 5,83 m zueinander. Sie reichen über die Gewölbezone hinaus und trugen über dem Gebälk eine waagrechte Attika. Von den Pfeilern stehen heute nur noch die westlichen Exemplare. Die vollständig erhaltenen Fundamente lassen in ihrer Ausrichtung auf einen exakt rechteckigen Grundriss erkennen. Den Gussfundamenten sitzt eine Ausgleichsschicht aus Quadern auf, die früher nicht sichtbar war. Deren Oberkante entspricht dem antiken Begehungshorizont.

Das Mauerwerk ist von außerordentlicher Festigkeit, da die westlichen Pfeiler samt eines Durchgangsbogens trotz des Zusammensturzes des östlichen Pfeilerpaares stehen geblieben waren.[7] Sein Baumaterial setzt sich aus verschiedenen Kalksandstein- und Muschelkalksorten zusammen. Anthrazitschwarze und purpurrote Farbspuren an den äußeren Quadern beweisen, dass die Fassade bemalt war, damít die unterschiedlichen, für den Bau verwendenden Steinsorten das Gesamtbild nicht beeinträchtigten. Die Beimengung des Betonkerns sowie die Steinblöcke der Verschalung und die Ziegel sind aus anderen (teilweise auch niedergebrannten) Gebäuden gewonnen worden. Die ca. 45 m hohen Quaderblöcke der Verschalung waren überwiegend zweitverwendete Weihealtäre (siehe Absatz Spolien) oder Werksteine, die beim Aufbau vermörtelt und in sich verzahnt wurden. Unter dem Zerstörungsschutt im Zentralbereich konnte das antike Bodenniveau ermittelt werden. An der Nord-, West- und Südseite des Monumentes wurden die Reste eines Estrichs aus Kalkmörtel freigelegt.

Westpfeiler

Die Fundamentblöcke des nordöstlichen und des nordwestlichen Pfeilers maßen 6 × 6 m, ihre Tiefe betrug 2,30–2,40 m. Sie bestanden in den untersten Schichten aus einer Lage trocken verlegter Bruchsteine, die ein rechteckiges Fundamentbett bildeten. Darüber lag eine vermörtelte Schicht aus weiteren Bruchsteinlagen. Derselbe Fundamentaufbau wird auch für das östliche Pfeilerpaar angenommen. Das aufgehende Mauerwerk der Pfeiler ist heute noch 13,4 bzw. 14,8 m hoch und bestand aus einem Gussmauerkern (Opus Caementicum), der mit Quadersteinen oder Ziegelmauerwerk verschalt war. Der Gussmauerblock des NO-Pfeilers war im Wesentlichen aus großen und mittleren Bruchsteinen zusammengesetzt, der des SO-Pfeilers aus Ziegeln. Bis auf die Höhe der Bogenscheitel bestand die Verschalung aus bearbeiteten Quadern. Die Breite dieser Verschalung nimmt nach oben hin zunehmend ab. Bei der unteren Quaderlage, der sogenannten Euthynerie, die den gesamten Pfeilerquerschnitt vereinahmte, setzte sich die äußere Verschalung in Höhe der Bögen nur aus einer Reihe von Quadern zusammen. Die Befestigung von äußeren und inneren Quadern dieser Lagen wurden durch schwalbenschwanzförmige Eisenklammern oder durch tiefe Einbindungen an die Außenquader bewerkstelligt. Die Durchgangsbreite des Bogens beträgt 5,8 m.[8]

Ostpfeiler

Vom aufgehenden Mauerwerk dieser beiden Pfeiler sind nur mehr die Reste der unteren Quaderlagen erhalten, alle anderen fielen den Steinraub zum Opfer. Die Fundamente werden seit 2001 von mächtigen Kiesschüttungen umgeben, deren Umfassungen die ursprüngliche Größe und Lage markieren.

Gewölbe

Das Kreuztonnengewölbe (lichte Weite ca. 5,8 m) war im unteren Drittel zusammen mit den Pfeilern gegossen worden. Der Rest wurde auf einer Schalung aufgemauert und war mit Steinplatten verblendet. Der Bogenansatz sitzt dabei auf einem einfach profilierten Kämpfergesims auf, von dem sich noch einige Reste in situ erhalten haben. Vermutlich lief es um die ganzen Pfeiler herum. An den zur Vierung ausgerichteten Ecken der Pfeiler waren Wandvorlagen angebracht, wie aus einer Verkröpfung des Gesimses am NW-Pfeiler (SO-Ecke) zu sehen ist.

Oberbau

Der kastenförmige Oberbau war nach Ansicht von Wolfram Kleiss zweigeschossig, mit einem Pyramidendach gedeckt und spiegelte die untere Bogenarchitektur wider. Reinhard Pohanka plädiert für nur ein Geschoss, das mit einem Flachdach anstatt eines pyramidenförmigen Aufsatzes abgeschlossen war. Fehlende Vergleichsmöglichkeiten machen eine exakte Rekonstruktion sehr schwierig. Da sich im Grabungsschutt nur wenige Dachziegel (tegulae) fanden, ist für den Quadrifrons wohl eher ein Flachdach anzunehmen.[9] Der Versturzblock östlich der Ruine gehörte ursprünglich zum Oberbausegment, das vom nordöstlichen Pfeiler getragen wurde.

Mehrere marmorene, halblebensgroße Skulpturfragmente (ca. 1 m hoch) lassen auf eine figürliche Ausstattung des Quadrifrons schließen. Die Figuren waren vermutlich in kleinen Bogennischen an den Ecken der Attika aufgestellt. Geringe Reste der originalen Außenflächenverschalung des Quadrifrons sind an der Westseite erhalten geblieben. Über einigen Wandquadern findet sich der Rest eines Gesimses, einer hohen gemauerten Zone sowie von marmornen Konsolsteinen. Das Gesims wurde an seiner Unterkante von einer Reihe kleinformatiger Konsolen begleitet und gliederte knapp über den Bogenscheitel die Außenflächen in der Höhe. Die hier aufgefundenen Marmorkonsolen unterstützten auch kein auskragendes Gebälk, wie es die vorangegangenen Rekonstruktionen zeigten. Sie waren, wie man nunmehr weiß, vielmehr Bestandteil des oberen Fassadenschmucks. Der darüberliegende Mauerstreifen war mit Sicherheit verputzt – einige der zahlreichen Reste purpurrot bemalter Putzflächen stammen wohl auch von hier. Zwei Marmorkonsolen bildeten den oberen Abschluss der Attika. Sie sprechen zusammen mit den Funden von kleinteiligen Figuren- und Säulenfragmenten für eine aufwändige Dekoration des oberen Gebäudeabschnittes. An der Westseite des Südpfeilers kann man heute noch Reste dieser Außendekoration sehen.[10]

Figurensockel

Bei seiner Grabung im Zentrum des Monumentes legte Josef Dell ein rundes Fundament mit einigen noch in situ erhaltenen Quadern des Oberbaues frei. Danach wurde von ihm aus den Teilen nach Gutdünken ein ca. 2 m hoher Sockel zusammengesetzt. Bei der Generalsanierung 1998–2001 wurde der Sockel wieder komplett abgebaut und danach gründlich untersucht. Das Fundament maß 2,20 m und bestand aus einer 1,20 m hohen Schicht grob bearbeiteter Bruchsteine. Die unteren Lagen waren trocken verlegt, die oberen bis zu einer Tiefe von 50 cm mit Mörtel übergossen worden. Die Auswertung der noch erhaltenen 44 Fragmente bestätigte zweifelsfrei ihre Funktion als Statuenbasis. Die Quaderblöcke waren so zugerichtet, dass sie zur Mitte hin konisch geformt sind. Die nach diesen Erkenntnissen restaurierte Statuenbasis zeigt nun einen ca. 4 m hohen Steinzylinder. Er war ursprünglich 4,30 m hoch, hatte einen Durchmesser von 2,1 m und stufte sich nach oben mehrfach ab. Die darauf gestellte Kaiserstatue war wohl leicht überlebensgroß.[11]

Restaurierungsmaßnahmen

In einem Zeitraum von rund 150 Jahren wurden am Heidentor umfangreiche Stabilisierungsmaßnahmen an seiner Bausubstanz vorgenommen. Besonders die Bruchsteinaufmauerungen an den westlichen Pfeilern sowie kleinteilige Sanierungen mit Ziegeln prägen heute das Aussehen des Monumentes. Sie sind aber weder in Formgebung und Material, noch in ihren Dimensionen mit dem Originalzustand vergleichbar.[12]

An den besonders an ihrer Unterseite erheblich beschädigten Westpfeilern wurden 1850 die ersten Mauerstützungen angebracht. 1868 drohten die Gesimssteine, die an der Westseite über dem Bogen noch erhalten waren, samt dem darauf ruhenden Mauerstück herunterzustürzen. Die K.u.K. Central-Commission zur Erforschung und Erhaltung der Baudenkmale ließ sie daraufhin mit Eisenstützen sichern. 1907 mussten die Pfeiler mit noch massiveren Stützmauern umhüllt werden, um sie vor dem drohenden Einsturz zu bewahren. An den Fundamenten wurden zusätzlich vorspringende Sockel angemauert und auch ein Teil des Figurensockels im Zentralraum wieder aufgestellt.[13] Der Ziegelbogen wurde mit einer Betonabdeckung vor der Witterung geschützt. 1957 wurden neuerlich schadhafte Mauerbereiche mit Zementmörtel abgedichtet, um das permanente Eindringen von Regenwasser zu verhindern. Der Boden des Zentralraumes wurde mit Steinabschlag ausgefüllt.

Bei den Restaurierungsmaßnahmen von 1998–2001 war es ein großes Problem festzustellen, was an der Ruine noch antik und was später nachträglich restauriert bzw. ergänzt worden war. Die diesbezüglichen Arbeiten im 19. Jahrhundert waren nur mangelhaft dokumentiert und von den römischen Originalen nur mehr schwer zu unterscheiden. Teilweise konnte dies nur durch Mörtelanalysen geklärt werden. Ziel war es vor allem, den momentanen Zustand des Heidentores zu erhalten. Dazu mussten die Schadensursachen beseitigt werden. Im Laufe der Jahre hatte u.a. der Betonschutzmantel wieder Risse bekommen und musste neu abgedichtet werden. Für die Pfeilerspitzen wurde dafür u.a. glasfaserverstärktes und sandbestreutes Epoxidharz verwendet. Gleichzeitig wurde die Bausubstanz so weit als möglich gereinigt und von Salzablagerungen, Flechten und Algen befreit. Die Reste der östlichen Pfeiler wurden ebenfalls konserviert. In weiterer Folge musste das Ungleichgewicht des Nord- und Südhalbbogens ausgeglichen werden, um die Statik des Gebäudes zu verbessern. Der Verfall des Heidentores konnte durch all diese Maßnahmen zwar gestoppt werden, jedoch ist hierfür eine ständige Kontrolle und Wartung notwendig. Um das Gebäude weiter für die Nachwelt zu erhalten, sind alle drei bis fünf Jahre Kontroll- und Wartungsmaßnahmen geplant. Eine Dauerlösung böte aber nur die Errichtung eines Schutzbaues (siehe dazu auch Limestor Dalkingen).[14]

Spolien

Die hohe Anzahl an zweitverwendeten Inschriftensteinen im Mauerwerk des Heidentores waren bereits Pococke und Milles im 18. Jahrhundert aufgefallen. Diese Praxis an billiges und leicht verfügbares Baumaterial heranzukommen, war in der Spätantike weit verbreitet. Die Verwendung einer derartig hohen Anzahl von Altären lässt auf einen fundamentalen Wandel in den religiösen Ansichten der Bevölkerung schließen, da das Christentum zu dieser Zeit schon seit Jahrzehnten als Religion anerkannt war und auch zunehmend politischen Einfluss im römischen Reich gewann. Bei den hier verbauten Inschriftensteinen handelt es sich hauptsächlich um Tempel- und Heiligtümerinventar, die durch Abschlagen ihrer Aufsätze und Verzierungen grob zu Bauquadern gemeißelt wurden. Besonders hervorzuheben ist hier ein Jupiteraltar des Gaius Anicius Quintus, der als Benefiziarier in der Legio XIIII diente.[15] Diese Spolie fand man der Südseite des NW-Pfeilers, wo sie an der Unterseite des Kämpfersimses eingemauert war. Sie wurde durch ein 1907 angebrachtes Sichtfenster zugänglich gemacht. 1999 wurde sie geborgen, dabei stieß man östlich davon auf ein weiteres Exemplar, von den aber nur ein Teil der profilierten Basis zu sehen war. Der Abdruck des Jupiteraltars ist noch im Mörtel des Sichtfensters zu erkennen. Ein Dianaaltar am SW-Pfeiler wurde schon 1907 aus dem Mauerwerk herausgelöst. Zusätzlich wurden auch andere Weihinschriften für Diana und Apollo (?) – in Form eines Mörtelabdruckes – und Altäre für Silvanus, Merkur oder Mithras(?) in der Bausubstanz entdeckt. Bei den diesen waren aber die Inschriften nicht mehr lesbar. Ein am NW-Pfeiler geborgenes Relief war vermutlich Bestandteil eines Grabmals. Bei den Grabungen am nordöstlichen Pfeilerfundament kamen in den untersten Schichten ebenfalls zwei Spolien zum Vorschein. Von einem Weihealtar an der Ostseite ist nur seine Oberseite mit Opfermulde zu sehen, gegenüberliegend war ein Architravfragment eingemauert.[16]

Funde

Im Zentrum des Quadrifrons wurde hauptsächlich Ziegelbruch, Abschlag von Quaderblöcken und Spolien geborgen, darunter auch Bruchstücke einer überlebensgroßen Kaiserstatue, die vermutlich Constantius II. darstellte. Die kleinteilige Fragmentierung des Materials dürfte auf die Sprengungen im 15. oder 16. Jahrhundert zurückzuführen sein.

Bei den Grabungen 1998-2001 konnten auch über 300 Münzen geborgen werden. Diese Anzahl war ausreichend, um eine präzise Datierung des Monumentes vornehmen zu können. Die Münzen wurden ausnahmslos in der Zeitspanne zwischen Konstantin I. (306–337 n. Chr.) und Valentinian I. bzw. Valens (364–378 n. Chr.) geprägt. Der größte Teil von ihnen stammte jedoch aus den Regierungsjahren der Söhne Konstantins I.

Auf den umliegenden Flächen kam bei den Untersuchungen vor allem Versturzmaterial zum Vorschein. Es bestand vorwiegend aus Bruchsteinen, Ziegelbruch, Kalkmörtelmasse, Resten von roten Wandverputz, Fragmente von Architekturteilen, Reliefs und Marmorstatuen sowie diversen Keramik- und Metallfunden (darunter auch ein Drachenköpfchen aus Bronze).

Das Spektrum der Keramikscherben reicht von einfacher Grobkeramik bis zu Fragmenten von Terra Sigillata. Von besonderem Interesse sind auch die einglättverzierten Stücke, die erst ab dem späten 4. Jahrhundert vorkommen sowie Teile von handgeformten Gefäßen. Die überwiegend auftretende, grautonige Keramik lässt sich auf das späte 4. Jahrhundert datieren.

Abgeschlagene Randfragmente von Weihealtären lassen darauf schließen, dass die Spolien vor Ort zugerichtet wurden. In der Nähe des Monumentes konnte in der Folge noch ein 5 – 8 cm dicker Bodenestrich und im Südwesten eine Schotterstraße beobachtet werden.

Die zahlreichen Ziegelbruchstücke stammen aus den Pfeilern und dem Kreuzgewölbe des Bauwerkes. Sie waren teils mit Stempeln der im Laufe der Zeit in Carnuntum stationierten X., XIIII. und XV. Legion versehen. Zusätzlich konnte ein Exemplar der auch für das Kastell Klosterneuburg nachgewiesenen COH(ors) I AEL(ia) S(agittariorum) geborgen werden. Privatziegeleien sind durch die Stempel der ATILIA FIRMA und des C(aius) VAL(erius) CONST(ans) KAR(nuntius) vertreten, die vermutlich ebenfalls hier ansässig waren.

Inschriften

Einige wenige Inschriftenreste zeigten, dass es am Gebäude eine Bauinschrift gegeben haben muss. Da nur wenige Fragmente geborgen werden konnten, war eine Rekonstruktion oder Deutung des Textes nicht möglich. Weiters konnten die Inschriften von zweitverwendeten Altären entziffert werden.

  • Die Inschrift einer um 1868 an der Westseite abgestürzten Tafel (heute im Kunsthistorischen Museum Wien, Antikensammlung): [17]
[––– Iulius V]ale(n)s e[t Flaviu]s Adauct[us] / [m]agistri col(legiorum) vet[e]/[r]anoru(m) centonari/oru(m) i(mpensis) s(uis) p(osuerunt)
„Iulius Valens und Flavius Adauctus, Vorsteher des Kollegiums der Feuerwehr, haben aus eigenen Mitteln….. aufstellen lassen“
  • Inschrift eines Weihaltar für Merkur, vermutlich vor 1868 an der Westseite herabgefallen (heute im Depot des Archäologischen Museums Carnuntum): [18]
M(ercurio) s(acrum) / G(aius) Ap(---) / v(otum) s(olvit) l(ibens) m(erito)
„Dem Gott Merkur geweiht. Gaius Ap(...) hat das Gelübde gern und nach Gebühr erfüllt“

Die Sage vom Römerschatz beim Heidentor

Diese, auch aus Sicht der Völkerkunde interessante, Sage fußt auf der in der örtlichen Bevölkerung weitverbreiteten und langen Tradition der Raubgräberei in dieser an archäologischen Schätzen reichen Region. In den antiken Gräberfeldern stießen die Menschen oft auf materiell wertvolle Beigaben, die ihr ansonsten karges Einkommen ein wenig aufbesserte. Auch wird darin die Technik des Eindringens in die mit schweren Steinplatten abgedeckten Steintruhen beschrieben. Meist durchschlugen die Schatzsucher aber gleich die dünneren Seitenwände der Sarkophage. Einige von ihnen sind heute im Museum Carnuntinum ausgestellt. Der Riese soll wohl das schlechte Gewissen des Schatzsuchers versinnbildlichen.[19]

„Eines Abend hütete ein junger Bursche aus Petronell beim Heidentor seine Rinderherde. Als er sein Vieh schon nach Hause treiben wollte, sah er neben dem Tor eine bläuliche Flamme aus dem Boden züngeln. Da er dachte, dass an dieser Stelle vermutlich ein Schatz verborgen war, beschloss er ihn am darauffolgenden Tag zu heben. Am nächsten Abend erschien die Flamme wieder und der Hirte markierte die Stelle. Am dritten Tag begann er dort zu graben. Zu seiner Freude stieß er bald auf einen Steinsarkophag. Als er eine Ecke des Deckels abschlagen wollte wurde er plötzlich hart an der Schulter gefasst. Hinter ihm stand eine Gestalt in seltsamer Kleidung die ihm zurief: „Törichter, dieser Schatz ist nicht dir bestimmt! Sieh’ dort deine Kühe!“ Der zu Tode erschrockene Hirte sah, dass seine Tiere mittlerweile in einen Weingarten eingedrungen waren und dort großen Schaden anrichteten. Er sprang rasch aus der Grube um das Vieh wieder zurückzutreiben. Das war auch sein Glück denn es erhob sich nun ein gewaltiges Getöse und die Gestalt erschien ihm nun um vieles größer als noch kurz vorher. Der Riese brach ein gewaltiges Stück Mauerwerk aus dem Tor, schleuderte ihn auf das von dem Burschen gegrabene Loch und begrub so den Schatz für immer. Seitdem liegt im Osten des Heidentores ein riesiger Mauerblock.“[20]

Hinweise

Die archäologische Landschaft Carnuntum erstreckt sich vom Braunsberg bei Hainburg bis ans Donauufer bei Petronell/Deutsch Altenburg. Sie ist Mittelpunkt der provinzialrömischen Archäologie in Österreich. Die drei Kernzonen des Archäologischen Park Carnuntum beinhalten das – heute teilweise wiederaufgebaute – Ausgrabungsgelände der Zivilstadt zwischen Bad Deutsch Altenburg und Petronell, das Legions- und Reiterlager, ein Brückenkopfkastell, die beiden Amphitheater, den antiken Hafen, der Stadtberg (Pfaffenberg) und der Lagervicus, der etwa 2 km vom Zentrum Carnuntums entfernt liegt. Die meisten antiken Bauwerke und auch das Heidentor sind für Besucher frei zugänglich. Das Triumphalmonument markiert die südwestliche Grenze der Zivilstadt. Mit dem PKW von Richtung Wien kommend biegt man am Ortsrand von Petronell (vor dem Parkplatz) rechts ab und erreicht nach ca. 1 km das Schaugelände. Nach Abschluss der Restaurierungsarbeiten im Jahr 2001 wurde das Monument wiedereröffnet und neu präsentiert, u.a geben nun Informationstafeln Auskunft über die neuesten Forschungsergebnisse. Eine Rekonstruktionsmodell sowie eine maßstabgetreue dreidimensionale Grafik auf einer transparenten Kunststoffplatte erlauben es dem Besucher, sich durch die optische Überlagerung mit der Ruine vor Ort eine gute Vorstellung von seinem ursprünglichen Aussehen und dem Grad seiner Zerstörung zu machen.[21] Das Heidentor ist heute Wahrzeichen des antiken Österreich und der umliegenden Region der Porta Hungarica. Zusätzlich dient es als Logo des archäologischen Parks und findet sich auch im Wappen der Marktgemeinde Petronell-Carnuntum.

Denkmalschutz

Die Anlage ist ein Bodendenkmal im Sinne des Österreichischen Denkmalschutzgesetzes. Nachforschungen und gezieltes Sammeln von Funden ohne Genehmigung des Bundesdenkmalamtes stellen eine strafbare Handlung dar. Zufällige Funde archäologischer Objekte (Keramik, Metall, Knochen etc.), sowie alle in den Boden eingreifenden Maßnahmen sind dem Bundesdenkmalamt (Abteilung für Bodendenkmale) zu melden.

Einzelnachweise

  1. Jobst 1983, S. 15; Obermayer 1967, S. 222.
  2. Jobst 2002, S. 6–10. 53–54.
  3. Jobst 2002, S. 14.
  4. Jobst 2002, S. 23.
  5. Jobst 2002, S. 15.
  6. Reidinger, Greiner, Jobst, Jobst 2007, S. 121–174.
  7. Obermayer 1967, S. 216.
  8. Jobst 2002, S. 45–46 und S. 52.
  9. Jobst 2002, S. 18. 49.
  10. Jobst 2002, S. 47.
  11. Jobst 2002, S. 48.
  12. Jobst 2002, S. 45.
  13. Jobst 2002, S. 16. 23.
  14. Jobst 2002, S. 55–59.
  15. AE 2000, 1206.
  16. Jobst 2002, S. 31–34.
  17. CIL 3, 4496a.
  18. AE 2000, 1205.
  19. Andreas Bichl, Monika Griebl, Marcello La Speranza, Brigitte Reisinger: Erlebnis Archäologie. Carnuntum, Vindobona, Bernsteinstraße. Pichler, Wien 2003, ISBN 3-85431-308-X, S. 35.
  20. Wilhelmine Kolbàbek: Sagenschatz aus dem Bezirk Bruck an der Leitha. Verlag des Bezirksschulrates, Bruck a.d. Leitha 1961.
  21. Jobst 2002, S. 10 und S. 61–62.

Literatur

  • Josef Dell: Ausgrabungen in Carnuntum, Archeologisch-epigraphische Mitteilungen aus Oesterreich-Ungarn 16, 1893, S. 156–176
  • Berichte des Vereines Carnuntum. 1890/1891 (1893), S. 21–41.
  • August Obermayer: Römerstadt Carnuntum. Ruinen/Grabungen/Funde. Österreichischer Bundesverlag, Wien 1967, S. 216–222.
  • Sándor Soproni: Das Heidentor von Carnuntum. In: Folia Archeologica. 29, 1978, S. 125–132.
  • Wolfram Kleiss: Bemerkungen zum sog. Heidentor in Carnuntum. In: Germania. 60, 1982, S. 222–228.
  • Reinhard Pohanka: Zu einer neuen Rekonstruktion des Heidentores von Carnuntum. In: Mitteilungen der Ges. d.  Freunde Carnuntums. 1982, 2, S. 7–24.
  • Werner Jobst, Herma Stiglitz, Manfred Kandler: Provinzhauptstadt Carnuntum. Österreichs größte archäologische Landschaft. Österr. Bundesverlag, Wien 1983, S. 39–40.
  • Herwig Friesinger, Fritz Krinzinger (Hrsg.): Der römische Limes in Österreich, Führer zu den archäologischen Denkmälern. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 1997, S. 268.
  • Werner Jobst: Das Heidentor von Carnuntum. Ein spätantikes Triumphalmonument am Donaulimes. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2001. ISBN 3-7001-2973-4.
  • Klaus Müller: Bauforschung. In: Werner Jobst: Das Heidentor von Carnuntum. Ein spätantikes Triumphalmonument am Donaulimes. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2001, ISBN 3-7001-2973-4, S. 114–139.
  • Jasmine Cencic, C. Gazdac, Werner Jobst, Klaus Müller, Ulrike Schuh: Das Heidentor von Carnuntum. Ausgrabungen, Forschungen und Funde 1998-1999. In: Carnuntum Jahrbuch 2000, S. 135–275.
  • Werner Jobst (Hrsg.): Das Heidentor von Carnuntum. Ein Führer. Verlag der Österreichischen Akademie der Wissenschaften, Wien 2002, ISBN 3-7001-3076-7.
  • Erwin Reidinger, Wilfried Greiner, Markus Jobst, Werner Jobst: Das Heidentor in Carnuntum und der Janus Quadrifrons in Rom – Bautechnische Analyse und Vergleich. In: Carnuntum Jahrbuch 2007, S. 121–174.

Weblinks

 Commons: Heidentor – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien