Heilige Liga (1684)

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Die Heilige Liga war ein Bündnis des Heiligen Römischen Reiches mit anderen europäischen Mächten gegen das Osmanische Reich. Es wurde am 5. März 1684 durch die Vermittlung von Papst Innozenz XI. auf Initiative von Kaiser Leopold I. gegründet. Mitglieder waren neben dem Reich zunächst Polen-Litauen, die Seerepublik Venedig und noch einige andere christliche Monarchien, ab 1686 auch das Moskauer Reich.

Vorangegangen war die osmanische Niederlage vor Wien im Jahre 1683, die einen Wendepunkt in der Geschichte des Osmanischen Reiches darstellte. Zwischen 1685 und 1689 wurden von der Liga Gebiete erobert, welche für Jahrhunderte zum Osmanischen Reich gehört hatten: Ungarn, Transsilvanien, Serbien, zeitweise sogar der griechische Peloponnes. Der größte militärische Erfolg der Liga war der Sieg in der Schlacht bei Mohács (1687).