Heiligenbrunn

Dieser Artikel behandelt eine Gemeinde in Österreich. Zu anderen Bedeutungen von Heiligenbrunn siehe Heiligenbrunn (Begriffsklärung)
Heiligenbrunn
Wappen von Heiligenbrunn
Heiligenbrunn (Österreich)
Heiligenbrunn
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Burgenland
Politischer Bezirk: Güssing
Kfz-Kennzeichen: GS
Fläche: 33,49 km²
Koordinaten: 47° 2′ N, 16° 25′ O47.02611111111116.415555555556223Koordinaten: 47° 1′ 34″ N, 16° 24′ 56″ O
Höhe: 223 m ü. A.
Einwohner: 837 (1. Jän. 2012)
Bevölkerungsdichte: 24,99 Einw. pro km²
Postleitzahl: 7522
Vorwahl: 03324
Gemeindekennziffer: 1 04 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Heiligenbrunn 33
7522 Heiligenbrunn
Politik
Bürgermeister: Gerhard Schrantz (ÖVP)
Gemeinderat: (2007)
(15 Mitglieder)
11
4
11 
Von 15 Sitzen entfallen auf:
Lage der Gemeinde Heiligenbrunn im Bezirk Güssing
Bildein Bocksdorf Burgauberg-Neudauberg Eberau Gerersdorf-Sulz Großmürbisch Güssing Güttenbach Hackerberg Heiligenbrunn Heugraben Inzenhof Kleinmürbisch Kukmirn Moschendorf Neuberg im Burgenland Neustift bei Güssing Olbendorf Ollersdorf im Burgenland Rauchwart Rohr im Burgenland Sankt Michael im Burgenland Stegersbach Stinatz Strem Tobaj Tschanigraben Wörterberg BurgenlandLage der Gemeinde Heiligenbrunn im Bezirk Güssing (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
(Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria)

Heiligenbrunn ist eine Gemeinde mit 837 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2012) im Burgenland im Bezirk Güssing in Österreich.

Der ungarische Ortsname der Gemeinde ist Szentkút, der kroatische Šeskut.

Inhaltsverzeichnis

Geografie

Die Gemeinde liegt im Südburgenland. Orte (und Katastralgemeinden) der Gemeinde sind Deutsch Bieling, Hagensdorf, Heiligenbrunn, Luising und Reinersdorf (kroat. Žamar). Letzterer zählt zum Siedlungsgebiet der Volksgruppe der Burgenlandkroaten.

Geschichte

Die erste urkundliche Erwähnung einer Ortschaft am "Heiligen Brunnen" stammt aus dem Jahre 1198. Im 12. Jahrhundert schenkte ein Pfarrer aus Güssing dem Kloster Szentgotthárd einen Weingarten in Heiligenbrunn.[1] Der Ort gehörte wie das gesamte Burgenland bis 1920/21 zu Ungarn (Deutsch-Westungarn). Seit 1898 musste aufgrund der Magyarisierungspolitik der Regierung in Budapest der ungarische Ortsname Szentkút verwendet werden. Nach Ende des ersten Weltkriegs wurde nach zähen Verhandlungen Deutsch-Westungarn in den Verträgen von St. Germain und Trianon 1919 Österreich zugesprochen. Der Ort gehört seit 1921 zum neu gegründeten Bundesland Burgenland (siehe auch Geschichte des Burgenlandes). Die Katastralgemeinde Luising wurde erst am 10. Jänner 1923 durch eine Alliierte Grenzkommission der Republik Österreich zugeordnet und durch österreichische Truppen besetzt.

Bevölkerung

Bevölkerungsentwicklung


Politik

Bürgermeister ist Gerhard Schrantz (seit 1997) von der ÖVP. Amtsleiter ist Leopold Pfeiffer.

Die Mandatsverteilung (15 Sitze) in der Gemeindevertretung ist SPÖ 4, ÖVP 11. Bürgermeister und Mandatsverteilung blieben bei den Wahlen 2007 unverändert.

Wappen

Blasonierung: Gespalten von Gold und Grün mit einem anstoßenden Tatzenkreuz in gewechselten Farben; oben links in Grün eine goldene Sonnenblume, unten rechts eine grüne Traube mit zehn Beeren.

Pfarrkirche Heiligenbrunn

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Persönlichkeiten

Literatur

  • Karin Willmitzer: Lautlehre der Mundart von Heiligenbrunn im Südburgenland. Diplomarbeit, Universität Wien 2005
  • Stefan Geosits (Hg.): Die burgenländischen Kroaten im Wandel der Zeit. Edition Tusch, Wien 1986, ISBN 3-85063-160-5.
  • Nikolaus Wilhelm-Stempin: Das Siedlungsgebiet der Burgenlandkroaten in Österreich, Ungarn, Mähren und der Slowakei. BoD. 2008. ISBN 978-3-8370-4278-8.

Weblinks

 Commons: Heiligenbrunn – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. Margit Pflagner: in Burgenland-80-Farbbilder, Seite 91