Heimrad-Bäcker-Preis

Der Heimrad-Bäcker-Preis ist ein Literaturpreis, der von dem österreichischen Schriftsteller und Verleger Heimrad Bäcker mit dem Erlös aus dem Verkauf seines literarischen Nachlasses an das Literaturarchiv der Österreichischen Nationalbibliothek zusammen mit seiner Frau Margret Bäcker gestiftet wurde. Er wird jährlich von der Interessengemeinschaft Heimrad Bäcker als Heimrad-Bäcker-Preis (dotiert mit Euro 8.000) und als Förderpreis zum Heimrad-Bäcker-Preis (dotiert mit Euro 3.500) verliehen und soll Autoren auszeichnen und fördern, deren Werk mit der ästhetischen Ausrichtung der edition neue texte, wie Heimrad Bäcker sie verlegt hat, in Zusammenhang steht. Die Heimrad-Bäcker-Preise sind somit die einzigen österreichischen Preise, die so entschieden zur Förderung von Literatur aus dem Umfeld dessen verliehen werden, was als experimentelle Dichtung zu betrachten ist.

Der von der Interessengemeinschaft Heimrad Bäcker (deren Mitglied unter anderen Michael Merighi als Sohn Margret Bäckers ist) zu nominierenden Jury gehörten im Stiftungsjahr 2003 Heimrad Bäcker, Friedrich Achleitner und Thomas Eder an. Nach dem Tod Heimrad Bäckers im Jahr 2003 bestand die Jury bis 2009 aus Friedrich Achleitner und Thomas Eder, sowie aus dem Träger des Heimrad-Bäcker-Preises aus dem jeweiligen Vorjahr. Seit 2010 gehören der Jury Franz Josef Czernin, Thomas Eder und der jeweilige Preisträger aus dem Vorjahr an.

Preisträger

Einzelnachweise

  1. Heimrad-Bäcker-Preis 2012 Hauptverband des Österreichischen Buchhandels, 5. Juni 2012