Heinrich Damisch

Heinrich Damisch (* 30. November 1872 in Wien; † 1961) war ein österreichischer Musikschriftsteller.

Heinrich Damisch absolvierte die theresianische Militärakademie, die geodätische Schule am Militärgeographischen Institut und die Exportakademie. Anschließend studierte er Klavier, Musiktheorie und Komposition. Seine Offizierslaufbahn musste er aufgrund eines Augenleidens aufgeben. Ab 1902 war er als Musikredakteur und Musikreferent tätig. Im Jahr 1913 gründete er die Wiener akademische Mozartgemeinde und gehörte ihr bis 1945 als Vorstand an. Damisch entwickelte gemeinsam mit Friedrich Gehmacher den Plan für die Salzburger Festspielhausgemeinde und leitete diese als geschäftsführendes Direktionsmitglied bis zu deren Übersiedlung nach Salzburg. Im Jahr 1923 war er völlig erblindet. Er gründete mit Rudolf Reti die JGNM und war bis zu ihrer Übersiedlung nach London deren Präsident. Damisch war Herausgeber des Deutschen Sängerschaftskalenders in den Jahren 1926 bis 1932 und des Wiener Mozart-Almanachs für 1931 und 1941.[1]

Einzelnachweise

  1. 85. Geburtstag von Heinrich Damisch, Wiener Rathauskorrespondenz November 1957