Heinrich Rauchinger

Heinrich Rauchinger (* 1. Januar 1858 in Krakau; † um 1942/45[1]) war ein österreichischer Porträt- und Historienmaler.

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Leben und Werk

Rauchinger studierte an der Kunstakademie in Krakau bei Jan Matejko und an der Akademie der bildenden Künste in Wien unter August Eisenmenger und Christian Griepenkerl. Studienreisen führten ihn u. a. nach Rom, wo er seine Ausbildung vervollständigte. Ab 1899 war Heinrich Rauchinger Mitglied des Wiener Künstlerhauses.[2] 1904 erhielt er den Schützenjubiläumspreis des Künstlerhauses, 1905 die Kleine Goldene Staatsmedaille für das Ölgemälde Porträt von Frau Satory; 1913 die Erzherzog Carl Ludwig Medaille für das Ölgemälde Porträt des Kaiserlichen Rates Gerstl und 1936 die Jubiläumsmedaille der Genossenschaft bildender Künstler Wiens.

Die Todesumstände Heinrich Rauchingers sind heute nicht genau geklärt. Er wurde am 10. Juli 1942 von Wien nach Theresienstadt abgemeldet, sein weiteres Schicksal ist ungewiss. Am 30. März 1948 wurde er für tot erklärt und ausgesprochen, dass er den 8. Mai 1945 nicht überlebt hat.[3]

Werke (Auswahl)

  • Porträt Bundeskanzler Walter Breisky, 1922. Öl auf Leinwand, ca. 110×90 cm, Heeresgeschichtliches Museum Wien

Literatur

  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Wien 1973, Band 3, S. K 108
  • Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Ergänzungsband 2, Wien 1979, S. K 73

Einzelnachweise

  1. Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Ergänzungsband 2, Wien 1979, S. K 73
  2. Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Wien 1973, Band 3, S. K 108
  3. Heinrich Fuchs: Die österreichischen Maler des 19. Jahrhunderts, Ergänzungsband 2, Wien 1979, S. K 73