Heinrich XIII. (Reuß-Greiz)

Fürst Heinrich XIII. Reuß zu Greiz. Gemälde von Anton Graff, 1775

Heinrich XIII. Reuß (* 16. Februar 1747 in Greiz; † 29. Januar 1817 ebenda) war Fürst Reuß zu Greiz.

Inhaltsverzeichnis

Leben

Heinrich XIII. war ein Sohn des Fürsten Heinrich XI. Reuß zu Greiz und dessen erster Gemahlin Gräfin Konradine Reuß zu Köstritz. Er folgte seinem Vater als Fürst Reuß zu Greiz 1800.

Nach dem verheerenden Stadtbrand von Greiz 1802 ließ er das Untere Schloss bis 1809 im klassizistischen Stil wieder neu aufbauen und verlegte die Residenz endgültig vom Oberen Schloss in das Untere Schloss.

Als Generalfeldzeugmeister stand Heinrich in österreichischen Diensten und galt als enger Freund des Kaisers Joseph II.

Heinrich XIII. trat mit seinem Land 1807 dem Rheinbund und 1815 dem Deutschen Bund bei. Beim Wiener Kongress gelang es ihm einen Gebietsstreit mit dem Königreich Sachsen beizulegen und unter anderem die Dörfer Altgommla und Kühdorf für sein Fürstentum zu gewinnen.

Nachkommen

Der Fürst heiratete am 9. Januar 1786 in Kirchheimbolanden Luise (1765–1837), Tochter des Fürsten Karl Christian von Nassau-Weilburg, mit der er folgende Kinder hatte:

  • Heinrich XVIII. (*† 31. März 1787)
  • eine Tochter (*† 28. November 1788)
  • Heinrich XIX. (1790–1836), Fürst Reuß zu Greiz ∞ (1822) Prinzessin Gasparine von Rohan-Rochefort-Montauban (1798/99–1871)
  • Heinrich XX. (1794–1859), Fürst Reuß zu Greiz ∞ I: (1834) Prinzessin Sophia Maria Theresia zu Löwenstein-Wertheim-Rosenberg (1809–1838); ∞ II: (1839) Landgräfin Caroline von Hessen-Homburg (1819–1872)

Literatur

  • Friedrich Wilhelm Trebge, Spuren im Land, Hohenleuben, 2005.
  • Thomas Gehrlein, Das Haus Reuß - Älterer und Jüngerer Linie, Börde Verlag 2006, ISBN 978-3-9810315-3-9

Siehe auch


Vorgänger Amt Nachfolger
Heinrich XI. Fürst Reuß zu Greiz
1800-1817
Heinrich XIX.