Heinz Dopsch

Heinz Dopsch (* 1. November 1942 in Wien) ist ein österreichischer Historiker.

Der Enkel von Alfons Dopsch studierte nach der Matura in Wien Geschichte und Klassische Philologie. Nach der Promotion zum Dr. phil. und der Staatsprüfung am Institut für Österreichische Geschichtsforschung war er seit Anfang 1969 an der Universität Salzburg. 1977 erfolgte die Habilitation für Mittelalterliche Geschichte und Vergleichende Landesgeschichte. 1980 wurde Dopsch außerordentlicher Professor und 1984 auf den neu geschaffenen Lehrstuhl für Vergleichende Landesgeschichte berufen. 1997 lehnte er einen Ruf auf den Lehrstuhl für Bayerische Geschichte des Mittelalters und Vergleichende Landesgeschichte an die Universität München ab. Dopsch ist Mitglied der Bayerischen und Österreichischen Akademie der Wissenschaften. Von besonderer Bedeutung seiner wissenschaftlichen Publikationstätigkeit sind vor allem die Geschichte Salzburgs – Stadt und Land, die Dopsch gemeinsam mit Hans Spatzenegger von 1981 bis 1991 in acht Teilbänden herausgab und Hans Widmanns Landesgeschichte Salzburgs als Standardwerk ablöste, und Die Geschichte der Stadt Salzburg, die er gemeinsam mit Robert Hoffmann 1996 veröffentlichte.

Schriften

Monografien
  • Kleine Geschichte Salzburgs. Stadt und Land. 2. erweiterte und aktualisierte Auflage, Salzburg 2009, ISBN 978-3-7025-0441-0.
  • zusammen mit Robert Hoffmann: Geschichte der Stadt Salzburg. Salzburg 1996, ISBN 3-7025-0340-4.
Herausgeberschaften
  • Bayern und Italien. Politik, Kultur, Kommunikation (8. – 15. Jahrhundert). Festschrift für Kurt Reindel zum 75. Geburtstag. München 2001, ISBN 3-406-10818-0.
  • Vom Stadtrecht zur Bürgerbeteiligung. Salzburg 1987.

Literatur

  • Gerhard Ammerer (Hrsg.): Tradition und Wandel. Beiträge zur Kirchen-, Gesellschafts- und Kulturgeschichte. Festschrift für Heinz Dopsch. München u.a. 2001, ISBN 3-486-56542-7.

Weblinks